Wiener Flughafen-Securitys sollen Flüchtlinge geschmuggelten haben

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Wiener Flughafen-Securitys schmuggelten Flüchtlinge auf Flüge
Wiener Flughafen-Securitys schmuggelten Flüchtlinge auf Flüge - © APA
Insgesamt sechs Mitarbeiter einer  private Securityfirma sollen Flüchtlinge am Wiener Flughafen in die USA und nach Großbritannien geschmuggelt haben.

Das berichtete der “Kurier” (Dienstag-Ausgabe). Friedrich Köhl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Korneuburg, bestätigte den Fall gegenüber der APA Laut dem Artikel sollen die Verdächtigen, von denen zwei in Untersuchungshaft sitzen und vier auf freiem Fuß sind, die Flüchtlinge an den Pass- und Sicherheitskontrollen vorbeigeschmuggelt haben. Dadurch soll ihnen die illegale Einreise in die USA und nach Großbritannien ermöglicht worden sein.

Securitys schmuggelten Flüchtlinge

Die Sicherheitsmitarbeiter haben im Auftrag der AUA zusätzliche Ausreisekontrollen durchgeführt. Auf die Namen von Freunden und Bekannten sollen sie Flugtickets gelöst haben, diese Personen am Abreisetag einchecken und durch die Sicherheitskontrollen gehen lassen. Im Flughafengebäude warteten dann die Flüchtlinge, es wurden die Tickets ausgetauscht, berichtete der “Kurier”. So gelangten die Personen dann unbemerkt an Bord der Flugzeuge. Laut dem Zeitungsbericht sollen die Schlepper zwischen 7.000 und 9.000 Euro pro Person kassiert haben – in zumindest elf Fällen.

“Es wurden keine Flugsicherheitskontrollen verletzt”, sagte Flughafensprecher Peter Kleeman gegenüber der Austria Presse Agentur (APA). Außerdem hielt er fest, dass es sich bei den betroffenen Mitarbeitern nicht um Sicherheitspersonal des Flughafens Wien handle.

(APA)

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