Wiener Babyartikel-Kultmarke MAM feiert 40-jähriges Jubiläum

Das heimische Unternehmen MAM wurde zu einem Marktführer.
Das heimische Unternehmen MAM wurde zu einem Marktführer. - © MAM Babyartikel GmbH
Was vor 40 Jahren als Idee eines Vaters begann, hat sich durch die Kombination von Qualitäts- und Design-Anspruch, zu einer der weltweit führenden Marken für Babyprodukte etabliert: Die heimische Marke MAM feiert 2016 ihr 40-jähriges Jubiläum.

Röhrig versuchte anno 1976 einen optisch ansprechenden und funktionalen Schnuller zu kreieren. Das ist ihm nicht nur für sein eigenes Baby gelungen: Die Babyartikel-Marke MAM wurde aus der Taufe gehoben, das erste Schnuller-Modell verkauft.

Heute, 40 Jahre später, zählt das Unternehmen zu den weltweit führenden Marken für hochwertige Babyartikel mit Design-Anspruch. Neben Schnullern und Fläschchen sind mittlerweile auch Trinkbecher, Zahn- und Mundpflege-Produkte sowie Esslern- und Stillbedarf fester Bestandteil des MAM-Sortiments.

Von Ottakring zum Marktführer

Die Idee für das Familienunternehmen kam durch den Kunststofftechniker und Jungvater Peter Röhrig. Denn 1976 entsprachen Schnuller entweder optischen oder gesundheitlichen Ansprüchen. Daher entwickelte Röhrig gemeinsam mit Medizinern sowie Designern der Wiener Universität für Angewandte Kunst einen Schnuller, der beide Aspekte verband.

Mittlerweile zählt MAM Babyartikel zu einem der erfolgreichsten Unternehmen in Sachen Babyartikel und verfügt über Produktionsstätten in Ungarn und Thailand. Über 60 Millionen Produkte in 60 Ländern auf allen Kontinenten werden jährlich von dem 600-Mann-starken Unternehmen verkauft.

MAM: Entwicklung mithilfe von Medizin und Design

Die österreichische Babyartikel-Marke setzt ihre Schwerpunkte auf geprüfte Qualität und medizinische Funktionalität. „Alle MAM Artikel basieren auf intensiver Forschung und wurden in Kooperation mit Wissenschaftlern, Ärzten, Hebammen und Designern entwickelt“, so Geschäftführer Röhrig. „Außerdem ist uns die Meinung der Eltern wichtig, daher führen wir regelmäßig weltweite Umfragen durch.“

MAM arbeitet aktuell mit mehr als 20 Medizinern zusammen und befragte in den letzten fünf Jahren über 36.000 Eltern in 15 Ländern. Das Ergebnis der kontinuierlichen Entwicklung: mehr als 60 Technologiepatente. Peter Röhrig erklärt: „Uns geht es dabei nicht um die Anzahl der Innovationen, sondern um die Entwicklung von Produkten mit Mehrwert basierend auf den Bedürfnissen von Babys und Eltern.“ Dieser Ansatz ist ein zentrales Element von MAM.

40 Jahre Babyartikel mit Design-Anspruch

Das Konzept, medizinische Funktionalität und Design, startete bereits beim ersten MAM Schnuller, der in Zusammenarbeit mit der Universität für Angewandte Kunst entwickelt wurde.

Nach 40 Jahren verfügt der Babyartikel-Hersteller mittlerweile über 200 Designpatente. Jährlich erneuert der Hersteller sein Repertoire und adaptiert die Designs auf aktuelle Trends. Dabei werden saisonale Themen, wie beispielsweise die kommende Fußball-EM in Frankreich, aufgegriffen. Auch Individualität kommt beim führenden Babyartikel-Hersteller nicht zu kurz: MAM Mini-Fans können ihre Schnuller mit ihrem Namen personalisieren und somit ein Unikat schaffen.

Breites Produkt-Portfolio fürs Baby

Heute bietet MAM medizinisch geprüfte Design-Artikel für die Zahn- und Mundpflege, fürs Essenlernen sowie Produkte fürs Stillen. Darunter befinden sich auch innovative Babyartikel: Vor zehn Jahren entwickelte MAM die Antic Colic Flasche, das erste Fläschchen, dass Koliken reduziert und eine  selbststerilisierende Funktion hat.

2011 lässt das Unternehmen dann mit dem ersten Schnuller aufhorchen, der das Risiko von Zahnfehlstellungen nachweislich minimiert. Aktuell sind es handgemachte Beißringe aus Naturlatex, die erstmals ohne lästige Quietschgeräusche den Markt erobern sowie die ersten sensorischen Erfahrungen von Babys intensivieren. Die farbenfrohe sowie die softe, haptische Gestaltung von „Lucy“, „Max“ und „Bob“ dient der Entwicklung der Hand-Augen-Koordination.

Entwicklung und Nachhaltigkeit

Auch wird laut eigenen Angaben auf Nachhaltigkeit und fairer Handel bei dem Babyartikel-Produzenten geachtet. MAM hat eine eigene Naturlatex-Produktionsstätte im Süden Thailands, die mit einem CSR-Award für “hervorragende Arbeitsbedingungen” ausgezeichnet wurde.

Gleichzeitig verpflichtet sich MAM zu 100 prozentiger Sicherheit und bester Qualität der Babyartikel. Daher wurde ein umfassendes Kontroll- und Testsystem entwickelt. Beispielsweise wird jeder Schnuller 40 verschiedenen Tests unterzogen. 2014 wurden so beinahe 10.000 Arbeitsstunden allein in die Qualitätssicherung und Produkt-Prüfung investiert.

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