Wien punktet bei Touristen als sichere Stadt: Starker Sommer erwartet

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Touristen kommen nach wie vor gerne nach Wien.
Touristen kommen nach wie vor gerne nach Wien. - © APA
Die Wiener Tourismusbranche erwartet für den Sommer 2016 weitere Rekordzahlen, so der aktuelle “Vienna Tourism Indicator” (VTI), den die Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft (SKB) halbjährlich erstellt. Einer der Gründe: Die Touristen haben keine Angst, Wien punktet als sichere Stadt.

Der positive Trend in Sachen Fremdenverkehr dürfte sich in der Sommersaison 2016 fortsetzen, heißt es in der VTI-Erhebung. Für diese werden Branchenvertreter um ihre Einschätzung der künftigen Entwicklung gebeten. Gerechnet wird dabei mit Zuwächsen für den Gesamtmarkt.

“Wien besitzt mittlerweile nicht nur in Europa, sondern auch in Übersee einen hervorragenden Ruf als Destination für Städtereisen”, erklärt Franz Sattlecker, Geschäftsführer der SKB: “Wien steht einerseits stellvertretend für Kultur, Musik und Genuss – außerdem handelt es sich um eine sichere Stadt, was angesichts der aktuellen geopolitischen Lage auch ein ausschlaggebendes Argument für die Reiseentscheidung ist.”

Wien punktet mit Sicherheit & Preis-Leistungsverhältnis

Neben der Sicherheit, dem Ruf als Städtereisen-Destination und der Modernisierung des Stadtbilds wird auch das gute Preis-Leistungsverhältnis im VTI als Faktor genannt. Unterschiedlich gestaltet sich das Bild in Sachen Herkunftsländer.

Während für die meisten Quellmärkte in Europa auch aufgrund der bereits hohen Besucherzahlen mit gleichbleibenden Besucherzahlen gerechnet wird, sehen die Brancheninsider vor allem Potenziale in China, USA, Saudi Arabien sowie in Indien und Südkorea.

Flüchtlingssituation ohne Auswirkungen

Sehr erfreulich dürfte sich laut VTI weiterhin die Entwicklung bei den deutschen Urlaubern gestalten. “Die aktuelle Flüchtlingssituation und etwaige Reiseverzögerungen scheinen hier keine negativen Auswirkungen auf deutsche Gästezahlen zu haben”, wird konstatiert.

Rückgänge könnten hingegen bei Reisenden aus Italien möglich sein. Der rückläufige Touristentrend aus Russland könnte sich dafür einbremsen.

(APA)

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