Weitere Besserung der Eisbuben

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Jene beiden Wiener, die im Eis eingebrochen sind und 20 Minuten unter Wasser waren, sind weiter auf dem Weg der Besserung – beide kämpfen aber mit einer Lungenentzündung.

Die Genesung des siebenjährigen Andreas, der gemeinsam mit seinem Bruder Christopher am 31. Jänner in Wien im Eis der Alten Donau eingebrochen war, schreitet weiter voran. Der Bub kann bereits das Bett verlassen und im Rollstuhl sitzen, sagte der behandelnde Arzt am Allgemeinen Krankenhaus in Wien (AKH), Univ.- Prof. Dr. Gerhard Trittenwein, am Mittwoch zur APA.

Christopher versuche bereits, die Augen zu öffnen. Beiden mache noch eine Lungenentzündung zu schaffen, erklärte der Arzt. Der Zustand des jüngeren Bruders sei „besser als gestern“, berichtetet Trittenwein. Er könne sitzen und mit Hilfe essen.

Folgeschäden noch immer nicht absehbar

Eine Prognose über Folgeschäden könne er derzeit nur eingeschränkt abgeben, sagte der Mediziner. Die Ess- und Sprechfähigkeit dürfte Andreas wieder voll erlangen, schätzte er: „Was die Dinge des täglichen Lebens betrifft, schaut es gut aus.“ Weitere Entwicklungen ließen sich erst abschätzen, wenn die Rekonvaleszenz abgeschlossen sei. Dies werde beim jüngeren noch Wochen, beim älteren Buben noch Monate dauern, so der Mediziner.

Auch Christopher muss nicht mehr künstlich beatmet werden

Ebenfalls eine leichte Besserung zeichnete sich beim Zustand des neunjährigen Christopher ab, der nach dem Unfall rund eineinhalb Stunden ohne Lebensfunktionen war. Er ist zwar weiterhin intubiert, die künstliche Beatmung sei jedoch nicht mehr nötig, sagte Trittenwein. Ob der Bub bereits wieder bei Bewusstsein ist, könne man derzeit noch nicht sagen, da die Öffnung der Augen nur eine Teilfunktion sei.

Die Lungenentzündung, die weiterhin behandelt werden muss, hatten sich die beiden im Zuge der Reanimation zugezogen. Dabei war Erbrochenes in die Atemwege gelangt.

Redaktion: Bernhard Degen

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