Was sich die Österreicher am häufigsten vom Christkind wünschen

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Und was verschenken Sie heuer?
Und was verschenken Sie heuer? - © pixabay/PuclicDomainPictures
Was wünschen sich Herr und Frau Österreicher in diesem Jahr vom Christkind? Eine Umfrage des Österreichischen E-Commerce-Gütezeichens hat die Geschenke ermittelt, die heuer am meisten Freude bereiten.

Zu Weihnachten wünschen sich Frauen und Männer in Österreich am häufigsten Gutscheine (30 Prozent), Reisen und Bargeld (jeweils 28 Prozent). Bücher (22 Prozent), Erlebnisse und Ausflüge (18 Prozent) sowie Bekleidung, Schuhe und Accessoires (18 Prozent) machen ebenfalls vielen Empfängern Freude, hat eine Umfrage des Österreichischen E-Commerce-Gütezeichens ergeben.

40 Prozent der Befragten möchten heuer drei bis fünf Geschenke machen, 30 Prozent sechs bis zehn. 13 Prozent planen, mehr als 400 Euro auszugeben. Knapp ein Viertel investiert mehr als 300 Euro und mehr als ein Drittel bis zu 150 Euro. 78 Prozent gehen laut diesen Daten auch virtuell einkaufen, und wer im Netz kauft, werde mehr als die Hälfte seiner Weihnachtseinkäufe dort erledigen.

Weihnachtliches Online-Shopping

Mehr als die Hälfte surft mit dem Notebook Präsenten hinterher, 44 Prozent der Online-Käufer nutzen Desktop-Computer. Knapp die Hälfte verwendet auch mobile Endgeräte wie Tablet oder Smartphone. Die Online-Shopper kaufen laut der Erhebung mit durchschnittlich sieben Geschenken um eines mehr ein als Konsumenten, die Weihnachtsgaben nicht im Internet suchen.

Die Österreicher empfinden im Ländervergleich überdurchschnittlich viel Stress in der Advent- und Weihnachtszeit (über 50 Prozent) und haben gleichzeitig mehr als ihre europäischen Nachbarn den Wunsch nach Entspannung und Besinnlichkeit. Das hat eine Umfrage des Diskonters Lidl in 26 Ländern ergeben. Besonders unter Druck sind demnach Frauen: Sie organisieren zu 66 Prozent die Feier. Für Geschenke sind sie zu 75 Prozent und für das Dekorieren zu 78 Prozent verantwortlich. Am höchsten sei der gefühlte Stress mit rund 55 Prozent in Deutschland, Großbritannien, den USA, Österreich und Irland, in Südosteuropa liege er bei nur 28 Prozent.

Geschenke kaufen: Vorbereitungem am stressigsten

“Rund 45 Prozent der Befragten bezeichnen gerade die Vorbereitungen als das Stressigste”, sagte die Psychologin Tuulia Ortner von der Universität Salzburg. Je mehr Geld und Ressourcen investiert werden, desto höher seien die Erwartungen – an planbare Aspekte wie einen schön geschmückten Baum und ein gelungenes Essen ebenso wie an die erhofften Emotionen rundherum. Dagegen helfe nur, die Anforderungen herunterzuschrauben und zum Beispiel ein einfaches Abendessen statt ein Drei-Gänge Menü zu servieren und genügend Zeit für Vorbereitungen einzuplanen.

21 Prozent der Österreicher wollen nicht nur ihren Lieben, sondern auch Bedürftigen anlässlich des Weihnachtsfestes etwas Gutes tun und spenden. 37 Prozent überlegen noch, 42 Prozent wollen oder können nichts spenden, ist bei einer Umfrage durch die Bank ING-DiBa Austria herausgekommen. Für Kinder wollen 56 Prozent der Spendenwilligen etwas geben, gegen Hunger 33 Prozent und je 30 Prozent für Behinderte oder Tiere. Am größten sei die Spendenbereitschaft in Wien und Kärnten, am geringsten in Tirol, Burgenland und OÖ.

(APA)

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