Von “Star Wars” bis “Jumanji”: Die Kinohighlights im Dezember

Von Christoph Stachowetz
"Star Wars: The Last Jedi" erwartet das Kinopublikum im Dezember
"Star Wars: The Last Jedi" erwartet das Kinopublikum im Dezember - © Walt Disney Studios
Das Jahr neigt sich dem Ende, da darf natürlich der Blockbuster unter den Blockbustern schlechthin nicht fehlen. Aber auch neben “Star Wars: The Last Jedi” finden sich einige überaus interessante Filme, die zu einem Kinobesuch einladen.

Flatliners (1.12.)

Ein Nahtoderlebnis als Adrenalinkick: Eine Gruppe von Medizinstudenten lassen sich zur Gewinnung wissenschaftlicher Erkenntnisse in den Zustand des klinischen Todes versetzen. Was als Experiment beginnt, gerät schnell außer Kontrolle, aber mit dem Tod spaßt man bekanntlich nicht. Ein Remake eines zweifelhaften Klassikers von Joel Schumacher von 1990, diesmal mit Ellen Page und Diego Luna in den Hauptrollen.

Lady Macbeth (1.12.)

Mit dem intimen, schockierend düsteren Drama rund um die Rolle der Frau in der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts hat Regisseur William Oldroyd schon bei der Premiere beim Toronto Filmfestival Publikum und Kritiker begeistern können. Kaum zu glauben das der Film zugleich das Debüt Oldroyds darstellt. Kein Film für schwache Nerven, allzu prüde sollte man übrigens ebenfalls nicht sein.

Der Mann aus dem Eis (7.12.)

Ob nun “Der Mann aus dem Eis” oder “Iceman – Die Legende von Ötzi”: Spannender wird der Filmtitel wohl nicht mehr werden. Weitaus interessanter ist natürlich die titelgebene Hauptfigur, die, dargestellt von Jürgen Vogel, im Rachedrama vor hübsch in Szene gesetzten Landschaften ihres Weges geht. Franco Nero ist übrigens als ebenfalls mit an Bord.

The Mountain between us (7.12.)

Nochmal ein perfekter Film zu aktuellen Jahreszeit: In “The Mountain between us” (oder noch vielsagender hierzulande betitelt mit “Zwischen zwei Leben”) stranden Idris Elba und Kate Winslet (und: ein Hund) nach einem Flugzeugabsturz auf einem abgelegenen, verschneiten Gebirge ohne Aussicht auf Rettung. Eingebettet in die Story rund um den Überlebenskampf ist übrigens auch eine Romanze, man darf gespannt sein, wie der Film wohl enden wird.

Radiance (7.12.)

Ein gefühlvolles Drama rund um die Leidenschaft einer jungen Frau, die Hörfassungen von Kinofilmen für Sehbehinderte schreibt, und einem Fotografen, der langsam sein Augenlicht verliert. Bildgewaltig, poetisch, sehenswert.

A Ghost Story (7.12.)

Sowohl der Trailer als auch der Filmtitel vermag den Zuseher oder etwaigen Kinogänger in die Irre zu führen: Bei “A Ghost Story” handelt es sich weder um einen Horror-Schocker noch um eine Persiflage auf das Genre, sondern um ein sehr langsames, aber gefühlvolle Drama rund um Liebe, Vergänglichkeit und die Angst, loszulassen.

Star Wars: Die letzten Jedi (14.12.)

Was soll oder kann man noch dazu sagen? Der neue “Star Wars”-Teil kommt in die Kinos, die Geschichte rund um die neuen und überaus interessanten Zuwächse der Saga – Rey, Finn, Poe Dameron und Kylo Ren – wird weiter erzählt. Man darf gespannt sein, um den Film wird wohl auch der unwilligste Kinogänger kaum herum kommen.

Meine schöne innere Sonne (15.12.)

Juliette Binoche unter der Regie von Claire Denis: Da kann kaum etwas schiefgehen. In “Un beau soleil intérieur” sucht Binoche als Isabelle die Liebe, nun eben im Alter von Anfang 50. Ein arroganter Banker, sensibler Künstler, ein anstrengender Ex-Freund und ein eitler Schauspieler lassen erahnen, warum der Liebesfilm gleichermaßen auch als Drama und Komödie kategorisiert wird.

Jumanji: Willkommen im Dschungel (22.12.)

Der (mittlerweile) klassische Reboot erwartet das Kinopublikum bei “Jumanju: Willkommen im Dschungel”: Man nehme einen bereits existierenden Blockbuster, adaptiere die Handlung für die Neuzeit, nehme noch einige namhafte Stars in die Besetzungliste auf und streue dabei noch einige offensichtliche Verweise auf den Vorgänger drüber – fertig. Auch wenn wohl niemand danach verlangt hat, sieht der Film doch recht unterhaltsam aus.

(Red.)

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