Vienna fährt als Außenseiter in die Südstadt

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Prestigeduell: Ernst Dospel gegen Hakan Öztürk
Prestigeduell: Ernst Dospel gegen Hakan Öztürk - © vienna.at/sportsshooter.at
Das dritte Auswärtsspiel in Folge ist für Aufsteiger Vienna mit Sicherheit das schwierigste: Die Stöger-Elf misst sich am Samstag im Erstliga-Spitzenspiel in der Südstadt mit Titelfavorit Admira.

Im ersten Duell der beiden Vereine seit Mai 2000 gibt es einen klaren Favoriten: Trenkwalder Admira hat sich nach verpasstem Aufstieg in der abgelaufenen Saison über den Sommer namhaft verstärkt und hat ein klares Ziel – nämlich den Aufstieg. Mit dem Slowaken Vladimir Janocko (Ex-Austria, Ex-Salzburg) wurde ein klassischer Spielmacher verpflichtet, der unter Trainer Walter Schachner viele Freiheiten auf dem Platz genießt. Diese Woche holten die Südstädter mit Stürmer Muhammet Akagündüz (von Manisaspor) einen weiteren prominenten Neuzugang. Der Ex-Teamspieler könnte schon am Samstag zum Einsatz kommen.

Blaugelbe Unterzahl-Spezialisten
Nach einem klassischen Fehlstart im Heimspiel gegen den FC Lustenau (0:1) rehabilitierte sich die Schachner-Truppe mit einem klaren 4:0-Auswärtssieg über Aufsteiger Dornbirn. Mit der Vienna kommt am Samstag der nächste Aufsteiger in die Trenkwalder-Arena. Allerdings ist die Vienna nach den bisher gezeigten Leistungen ein größeres Kaliber als Dornbirn. Die Blaugelben konnten in Gratkorn und in St. Pölten jeweils einen Punkt ergattern – obwohl sie in beiden Partien in Unterzahl gerieten. Die Vienna habe sich “als Aufsteiger gut präsentiert”, sind Manager Peter Schöttel und Trainer Peter Stöger einer Meinung.

Stöger muss Mittelfeld umbauen
Stöger muss in der Südstadt sein defensives Mittelfeld umbauen. Ausgerechnet gegen den bei der Admira als Freigeist agierenden Janocko fehlt den Blaugelben mit Richard Strohmayer der etatmäßige Abräumer vor der Abwehr (Sperre wegen Gelb/Rot in St. Pölten). Dennoch – oder vielleicht gerade deshalb – “wollen wir couragiert und offensiv auftreten”, wird Stöger auf der Vereinsseite zitiert. Es sei “eine reizvolle Aufgabe, sich mit einer Spitzenmannschaft zu messen”. Außer Strohmayer sind alle Spieler einsatzbereit.

Freibier für die Fans
Zahlreiche Vienna-Fans werden ihre Mannschaft in der Südstadt unterstützen, von einem echten Heimvorteil für die Admira wird zumindest auf den Rängen nicht viel zu merken sein. Die Admiraner wollen mit einer ungewöhnlichen Aktion gegensteuern: Nach dem Spiel soll es vor dem Stadion Freibier geben. Für jedes Tor der Heimmannschaft werden 100 Bier ausgegeben, so der Verein in einer Aussendung. Sollte Janocko & Co kein Treffer gelingen, stünden trotzdem 200 mindestens Krügerl bereit.

Erste Liga, 3. Runde:
Trenkwalder Admira – First Vienna FC
Samstag, 25. Juli, 17 Uhr, Südstadt (Live auf Sky)

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