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Verwunderung über verschwindende Straßenmarkierungen

Sollte man vielleicht nicht, da könnten sie ja abgehen, die Straßenmarkierungen...
Sollte man vielleicht nicht, da könnten sie ja abgehen, die Straßenmarkierungen... ©Uwe Steinbrich / pixelio.de
Und gleich noch eine Rüge vom Kontrollamt: Die MA28 bekommt ihr Fett ab, da Wiener Straßenmarkierungen offenbar zum Verschwinden neigen - und das besonders bei relativ neuen Betondecken.

Unter die Lupe genommen haben die Prüfer etwa den Kreuzungsbereich Wagramer Straße/Wintzingerodestraße in der Donaustadt. Dort wurde die Betondecke am 20. Oktober 2010 fertiggestellt, die Markierungen wurden gut einen Monat später aufgespritzt. “Bemerkenswert an diesem Beispiel ist, dass bereits sechs Monate nach der Herstellung der Bodenmarkierungen ein Richtungspfeil nahezu vollständig ‘verschwunden’ war”, wundern sich die Kontrollamtsmitarbeiter.

Nur vier Monate Lebensdauer für die Straßenmarkierungen

In Simmering wiederum musste in der Jedletzbergerstraße schon vier Monate später erneuert werden. Der 16-seitige Bericht enthält zu den beanstandeten Aufbringungen eine Reihe von “Beweisfotos”. Als Gründe für die nicht gerade nachhaltige Qualität der Markierungen sieht das Kontrollamt beispielsweise den Feuchtigkeitsgehalt des frischen Betons. Außerdem könne die “Oberflächenbeschaffenheit nach dem für die Bodenmarkierung durchgeführten Entfernen des Verdunstungsschutzes des Betons mit einer Fräse” als Verursacher der geringeren Haftfähigkeit nicht ausgeschlossen werden.

Rechner beraten die Straßenbauer

Das Kontrollamt legt deshalb der MA 28 nahe, für eine entsprechende Vorbehandlung der Flächen zu sorgen und “Versuche zur Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Ausführung der Straßenmarkierungen” vorzunehmen. Die Magistratsabteilung gelobt Besserung und versichert in einer im Bericht enthaltenen Stellungnahme, dass man sich um die Weiterentwicklung der Technologie bemühe und “stets bereit” sei, Innovationen bei der Straßenmarkierung zu testen.

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