Verpatzter Heimsieg der Austria gegen SV Mattersburg: Stimmen zum Spiel

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Roi Kehat (M/Austria) gegen Sven Sprangler (L) und Alejandro Velasco Farinas (beide Mattersburg) beim Spiel
Roi Kehat (M/Austria) gegen Sven Sprangler (L) und Alejandro Velasco Farinas (beide Mattersburg) beim Spiel - © APA
Die Austria verschenkte am Samstag gegen Mattersburg trotz Überzahl den ersten Heimsieg seit 2. Dezember und musste sich einmal mehr selbst an der Nase nehmen. Hier die Stimmen zum Spiel.


Schon beim Heim-1:1 gegen die Admira Ende November hatten sich die Veilchen mit einer Unachtsamkeit in der Nachspielzeit um einen Sieg gebracht. Mit dem Heim-2:2 gegen Mattersburg liegt man nun schon vier Zähler hinter dem Spitzenreiter Salzburg.

Mattersburg-Vastic: “Das wäre Tor des Jahres gewesen”

Dabei hatte die Austria am Samstag nach einem engagierten Beginn der Gäste und dem Rückstand durch einen Treffer von Markus Pink auch Glück, dass Schiedsrichter Ouschan dem vermeintlichen 2:0 für die Gäste nach Pinks Fallrückzieher (Mattersburg-Coach Ivica Vastic: “Das wäre ein Tor des Jahres gewesen”) wegen gefährlichem Spiel die Anerkennung versagte. Es war zudem nicht die einzige Entscheidung des Schiri-Trios, die bei Vastic für Erstaunen sorgte. “Der Schiedsrichter hat das Spiel mit merkwürdigen Entscheidungen in eine andere Richtung gelenkt.”

Außenverteidiger Martschinko: “Ein bitterer Tag”

Zwar drehten die “Veilchen” die Partie noch vor der Pause, erst der Ausschluss von Mattersburg-Verteidiger Nedeljko Malic in der 43. Minute mit Gelb-Rot verschaffte den Hausherren Raum für spielerische Entfaltung. Tore fielen dennoch keine mehr, ein Umstand, der sich im Finish bitter rächte. “Wir haben uns in den letzten zwei, drei Minuten sehr dumm verhalten, ein bitterer Tag”, kommentierte Außenverteidiger Christoph Martschinko. “Bitter, weil wir fast nur auf ein Tor gespielt haben. Aber wir haben es nicht clever gemacht”, sagte Offensivmann Alexander Gorgon.

Austria-Coach Fink will “lernen, im Regen zu tanzen”

“Natürlich bin ich total enttäuscht, das Spiel muss man gewinnen”, erklärte Austria-Coach Thorsten Fink, dessen Team in den jüngsten fünf Partien nur einen Sieg aufweisen kann. Er forderte bei aller Kritik aber auch Rücksicht von all jenen, “die mir erzählen wollen, dass wir Meister werden”: “So weit sind wir in diesem Jahr noch nicht. Es kann nicht immer die Sonne scheinen, aber dann muss man lernen, im Regen zu tanzen.”

Für Vastic präsentiert sich die Situation nach einem Sieg in Altach und dem Punkt am Verteilerkreis wieder besser, sind die acht sieglosen Spiele davor wieder vergessen. Vastic lobte nicht zuletzt die Einstellung seiner Truppe. “Schon gegen Ried haben wir zu Hause zwei Tore aufgeholt. Jedes positive Ergebnis gibt Selbstvertrauen. Die Mannschaft hat sich nicht damit zufriedengegeben und nachgelassen, es war von Anfang an zu sehen, dass wir hier etwas mitnehmen wollen.”

>>Austria Wien verspielt Heimsieg gegen Mattersburg

(apa/red)

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