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Unwetter: Mehrere Verletzte bei Mittelalterfest in NÖ

Sturm-Unglück bei einem Mittelalterfest in Melk/NÖ. Sturm-Unglück bei einem Mittelalterfest in Melk/NÖ. - © APA
Ein heftiger Sturm hat am Samstag zu einem Unglück bei einem großen Mittelalterfest in Pöchlarn (Bezirk Melk) geführt. Die traurige Bilanz laut “144 – Notruf NÖ” nach mehr als dreistündigen Bergungsarbeiten: 13 Verletzte, davon fünf Personen (drei Männer und zwei Frauen) Schwerverletzte. Ein siebenjähriger Bub erlitt eine Gehirnerschütterung.

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Nach Angaben des NÖ Landesfeuerwehrkommandos stürzten Äste eines mächtigen Ahornbaums im Schlosspark auf Zelte und Menschen. Acht Personen seien schwer verletzt worden – 144 – Notruf NÖ berichtete am Abend von vier Schwerverletzten und sechs weiteren Verletzten.

Die Feuerwehrleute mussten Eingeklemmte mit Kettensägen befreien, ein Großaufgebot an Helfern von Rotem Kreuz und Arbeitersamariterbund und Ärzten aus der Umgebung stand im Einsatz. Neben mehreren Rettungsfahrzeugen wurden zwei Notarzthubschrauber und zwei Notarztwagen entsandt. Das Gelände wurde in der Folge evakuiert und gesperrt, die Menschen wurden vorübergehend in einer Turnhalle untergebracht.

Sturm brach über Mittelalterfest ein

Es habe zuerst nach einem “normalen” Gewitter ausgesehen, weshalb einige Besucher das Gelände verließen, schilderte Johann Ertl, Obmann der Wieselburger “Sturmfalken”, die bei dem Mittelalterfest als Darsteller mitwirkten. Sie selbst zurrten noch die Zelte fest, als eine Bö bereits diverse Stände umwarf.

Als dann große Äste eines riesigen alten Ahornbaums vom Sturm abgerissen wurden, “sind die Menschen um ihr Leben gerannt”, so Ertl. Von seiner Gruppe kamen alle – “bis auf ein paar blaue Flecken” – unverletzt davon, berichtet er.

(APA)

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