Umfrage anlässlich des Weltfrauentages: Frauen in Wien fühlen sich sicher

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Anlässlich des Weltfrauentages wurde eine Studie zum Sicherheitsempfinden von Frauen veröffentlicht.
Anlässlich des Weltfrauentages wurde eine Studie zum Sicherheitsempfinden von Frauen veröffentlicht. - © APA/APA/HERBERT NEUBAUER
Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März veröffentlichte die Arbeitsgruppe “Gemeinsam.Sicher mit Frauen” eine Umfrage zum Sicherheitsempfinden von Frauen in Österreich. Die Umfrage ergab, dass sich 85 Prozent der Mädchen und Frauen in Österreich sicher bzw. eher sicher fühlen.

Beunruhigung betreffend Sicherheit besteht sehr häufig an bestimmten Orten oder in bestimmten Situationen. Dazu zählen allem voran Tiefgaragen, Unterführungen und Wohnviertel mit einem überwiegenden Anteil an Zuwanderern aus dem Ausland. Das ist das Ergebnis einer Befragung von insgesamt 1.409 Mädchen und Frauen. Die Studie wurde von der Generaldirektion für die öffentliche Sicherheit in Auftrag gegeben und von der “OMG Gesellschaft für Marketing” im Sommer 2017 durchgeführt. Die Ergebnisse werden anlässlich des Weltfrauentags präsentiert.Die Konfrontation mit Gruppen von jungen Männern wird von Frauen als häufigste Situation genannt, die ein Unsicherheitsgefühl bewirkt. Rund 40 Prozent der Befragten gaben an, Interesse an Selbstbehauptungskursen zu haben. Von der Polizei wünschen sich die Mädchen und Frauen gute und rasche Erreichbarkeit und Präsenz von Streifenpolizisten – sowohl zu Fuß als auch mit dem Streifenwagen.

Frauen fühlen sich in Wien eher sicher

Im Herbst 2016 wurde im Innenministerium unter der Leitung von Dr. Michaela Kardeis, heute Generaldirektorin für die Öffentliche Sicherheit, die Arbeitsgruppe “GEMEINSAM.SICHER mit Frauen” gegründet. Die Arbeitsgruppe setzt sich aus 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bundeskriminalamtes und der neun Landespolizeidirektionen zusammen. Ein Ziel der Arbeitsgruppe war es, zu erheben, welche Maßnahmen für Mädchen und Frauen in den Bereichen “Selbstschutz, Selbstbestimmung und Selbstbehauptung” derzeit bestehen und wo es Bedarf an weiteren Angeboten gibt.

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