Traiskirchen: Plötzlicher Kindstod in Erstaufnahmestelle

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Man konnte das Kind nicht mehr retten.
Man konnte das Kind nicht mehr retten. - © APA/Sujet
Tragischer Vorfall: In der Erstaufnahmestelle Traiskirchen ist es am Samstag zu einem Fall von plötzlichem Kindstod gekommen. Die Einsatzkräfte konnten für das Baby nichts mehr tun.

Ein sechs Wochen alter Bub aus Serbien starb trotz Notarzthubschrauber-Transports ins Landesklinikum Mödling, teilten die Landespolizeidirektion NÖ und das Regionalmanagement Thermenregion der NÖ Landeskliniken-Holding mit.

Das Baby war demnach am späten Vormittag von seinem Vater regungslos aufgefunden. Es lag in den Armen der schlafenden Mutter.

Plötzlicher Kindstod: Baby nicht mehr zu retten

Die Eltern aus Serbien brachten das Kind sofort in das Feldspital des Roten Kreuzes auf dem Areal der Betreuungseinrichtung, wo umgehend Reanimationsmaßnahmen eingeleitet wurden. Das Leben des Buben war jedoch auch im Landesklinikum Mödling nicht mehr zu retten.

Der diensthabende Oberarzt bestätigte der Aussendung zufolge, dass es sich vermutlich um den Fall eines plötzlichen Kindestodes gehandelt hat.

Eltern werden psychologisch betreut

Der am 12. August geborene Bub war mit seiner Familie am 11. September in Traiskirchen angekommen und wurde einen Tag später erstuntersucht. Dabei habe es keine besonderen Auffälligkeiten gegeben, hieß es in der Aussendung. Die Eltern und ein dreijähriges Kind wurden nach dem Todesfall vom Psychologischen Notfalldienst betreut.

Die serbische Familie war im Haus 1 der Erstaufnahmestelle in einem Vierbettzimmer untergebracht.

(APA)

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