Traditionelle Kranzniederlegung am Nationalfeiertag in Wien

Bundespräsident Fischer bei der Kranzniederlegung.
Bundespräsident Fischer bei der Kranzniederlegung. - © APA
Gedenken der toten Soldaten und Opfer des Widerstandes: Mit den traditionellen Kranzniederlegung bei der Krypta und beim Weiheraum am Burgtor in Wien wurde der Auftakt für den Nationalfeiertag begangen.

Am Heldenplatz startete danach bei strahlendem Herbstwetter die Leistungsschau des Bundesheeres.

Zunächst gedachte Bundespräsident Heinz Fischer mit Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) und Generalstabschef Othmar Commenda der toten Soldaten und Opfer des Widerstandes. Kurz darauf folgten die Kranzniederlegungen der Bundesregierung mit Kanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) an der Spitze.

Kranz zum Gedenken niedergelegt

Erstmals wurden die Kränze als Teil einer neuen Gedenkkultur vor und nicht in der Krypta niedergelegt. An der Außenmauer wurde dafür die Gedenktafel für die “im Dienst und Einsatz verunglückten, verstorbenen und gefallenen Soldaten” angebracht.

Die Krypta wurde 2012 für die Öffentlichkeit geschlossen, nachdem bekannt wurde, dass sich auch SS-Kriegsverbrecher in den Totenbüchern des Gedenkorts befanden und eine nationalsozialistische Jubelschrift des Bildhauers Wilhelm Frass und einer konterkarierenden Botschaft eines Mitarbeiters unter der Skulptur des Toten Kriegers gefunden worden war.

Weiteres Programm am Nationalfeiertag

Nächster Termin des offiziellen Österreichs ist um 10.30 Uhr die Angelobung von über 1.300 Rekruten am Heldenplatz. Neben der Leistungsschau stehen der interessierten Bevölkerung heute auch zahlreiche Institutionen und Ministerien offen – alle Infos dazu hier.

(APA)

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