Teilsperre der Bahnstrecke Wien – St. Pölten ab 12. November

Ab 12. November kommt es zu einer Teilsperre auf dem Bahnnetz zwischen Wien und St. Pölten.
Ab 12. November kommt es zu einer Teilsperre auf dem Bahnnetz zwischen Wien und St. Pölten. - © APA (Symbolbild)
Auf der Westbahn-Neubaustrecke im Abschnitt Wien – St. Pölten kommt es vom 12. bis 15. November zu einer Teilsperre.

Als Grund nannten die ÖBB am Donnerstag in einer Aussendung die Anbindung der Güterzugumfahrung (GZU) der niederösterreichischen Landeshauptstadt. Im genannten Zeitraum werden zudem Sicherheitsübungen in zwei Tunneln durchgeführt.

Mit der GZU, dem Lückenschlusses St. Pölten – Loosdorf, werden den ÖBB zufolge 2017 die Kapazität und die Leistungsfähigkeit der Westbahnstrecke weiter erhöht. Im Rahmen der Sperre werden Arbeiten beim Bahnknoten Wagram (Weicheneinbau) und Maßnahmen zur Systemerweiterung auf der gesamten Strecke für mehr Züge durchgeführt.

Teilsperre der Bahnstrecke zwischen Wien und St. Pölten

Um dies in nur vier Tagen bewerkstelligen zu können, muss die Bahnstrecke Wien-Tullnerfeld-St. Pölten vom 12. (Samstag) bis 15. November (Dienstag) teilweise gesperrt werden. Züge, die Wien und St. Pölten verbinden, werden in diesem Zeitraum über Neulengbach umgeleitet bzw. wird auch ein Schienenersatzverkehr im Abschnitt St. Pölten – Tullnerfeld eingerichtet.

Zwischen Tullnerfeld und Wien besteht den ÖBB zufolge am Samstag und Sonntag ebenfalls ein Schienenersatzverkehr, wobei nicht Wien Hauptbahnhof, sondern Wien Meidling (U6) angefahren wird. Am Montag und Dienstag verkehren die Züge stündlich in beide Richtungen mit dem Ziel Wien Hütteldorf (U4) bzw. Wien Westbahnhof (U3, U6). Die S40 fährt an den vier Tagen zwischen St. Pölten und Tulln nur alle zwei Stunden statt stündlich, vereinzelt müssen auch hier S-Bahnen im Schienenersatzverkehr geführt werden (Montag und Dienstag). Ebenfalls einen Ersatzverkehr wird es in Teilabschnitten der S50 geben.

Umleitung und Verzögerungen

Die ÖBB gehen durch die Umleitung über Neulengbach von zehn bis 15 Minuten längeren Fahrzeiten aus. In diesem Rahmen werden sich auch Ankünfte in Wien verspäten.

Die Güterzugumfahrung (GZU) St. Pölten ist eine 24,7 km lange, zweigleisige Hochleistungsstrecke, die im Rahmen des viergleisigen Ausbaus der Westbahnstrecke errichtet wird. Sie schafft den ÖBB zufolge die Voraussetzung für die dringend benötigte Kapazitätserhöhung und soll die Verlagerung von der Straße auf die Schiene fördern. Zudem werde die GZU den Hauptbahnhof St. Pölten und somit das Zentrum der Landeshauptstadt vom Güterverkehr entlasten. Die neue Trasse soll Ende 2017 in Betrieb genommen werden.

(APA/Red)

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