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Team Stronach hat nun fünf aktive Abgeordnete

Das Rätsel um den nächsten Wechsel vom BZÖ ins Team Stronach ist geklärt. Der Vorarlberger Christoph Hagen bestätigte, dass er vom orangen Bündnis in die neue Bewegung des austro-kanadischen Magna-Gründers wechselt. Als Beweggrund nannte er “Frustration”. Gleichzeitig kündigte Hagen an, dass es noch weitere Neuzugänge aus dem BZÖ beim “Team Stronach” geben dürfte.

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Obwohl die Partei des Milliardärs mit Hagen nun bereits fünf aktive Abgeordnete aufweisen kann, wird noch kein Klubstatus beantragt. Denn bis Ende Oktober rechne man ohnehin mit weiteren Wechseln aus dem orangen Lager, womit man fünf Mandatare aus der gleichen Wahlpartei hätte – was automatisch Klubstatus bedeuten würde.

Würde das Team Stronach bereits jetzt Klubstatus beantragen, wäre man auf das OK der Parlaments angewiesen. Denn nur vier der bisherigen Stronach-Mandatare kommen aus der gleichen Partei (dem BZÖ).

Insgesamt strebt das Team Stronach bis zur Wahl “sieben bis zehn” Mandatare an, die von anderen Parteien zur neuen Partei wechseln sollen. “Wir wollen eine überparteiliche Plattform”, sagte Lugar dazu. Dass Hagen nach FPÖ und BZÖ nun schon der dritten Partei angehören wird, ist für den Neo-Stronach-Politiker nichts besonderes.

Geld hat Hagen eigenen Angaben zu Folge von Stronach nicht erhalten: “Gar nichts. Ich bin vor einiger Zeit auf ihn zugegangen, weil mir seine Linie gut gefällt.” Darunter versteht Hagen unter anderem, dass Stronach “mit Bill Clinton genauso wie mit der kleinen Putzfrau” spreche. In einer nächsten Etappe wird der bisherige BZÖ-Landesobmann Vorarlbergs nun eine Stronach-Landesgruppe in seinem Heimat-Bundesland aufbauen.

Nach seiner Ankündigung, ins “Team Stronach” wechseln zu wollen, ist Hagen aus dem BZÖ ausgeschlossen worden. Das teilte Bündniskoordinator Fauland mit. Hagen sei “ein Paradebeispiel für Wahrheit, Transparenz, Fairness Marke Stronach”, spottete Fauland in Anspielung auf gestrige Aussagen Hagens, wonach er das BZÖ nicht in Richtung Stronach verlassen wolle.

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