Störung auf der U4: Mutmaßlicher Räuber bei Flucht von U-Bahn erfasst

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Mutmaßlicher Räuber in Wien von U-Bahn erfasst
Mutmaßlicher Räuber in Wien von U-Bahn erfasst - © Johannes Zinner /APA
Am Montagfrüh ist ein mutmaßlicher Räuber in der Wiener U-Bahn-Station “Kettenbrückengasse” von einer Garnitur der Linie U4 erfasst und schwer verletzt worden. Er war laut Polizei nicht ansprechbar.

Der Mann soll eine Frau ausgeraubt haben und bei der Flucht entweder auf die Gleise oder auf den Zug gesprungen sein. Auch die Frau wurde bei dem Vorfall verletzt. Der Betrieb der U4 war unterbrochen.

Unfall bei der Station “Kettenbrückengasse”

Der Mann soll gegen 5.30 Uhr einer 53-jährigen Frau bei den Stiegen der U-Bahnstation die Handtasche geraubt haben. “Die Frau wehrte sich”, sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger gegenüber der APA. Der Verdächtige sprang daraufhin auf den Geleiskörper und wollte in Richtung Karlsplatz flüchten. Beim Tunneleingang wurde er von einem einfahrenden Zug erfasst.

Laut Polizei dürfte der Mann nicht überrollt, sondern von dem Zug gerammt worden sein. Er war beim Eintreffen der Rettungskräfte nicht ansprechbar und wurde ins Krankenhaus geflogen. Ob Lebensgefahr bestand, war in der Früh unklar. Auch das Opfer wurde leicht verletzt.

Die U4 fuhr nach dem Vorfall nur zwischen Hütteldorf und Margaretengürtel sowie zwischen Landstraße und Heiligenstadt. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet. Gegen 6.45 Uhr konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden.

(APA)

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