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SPÖ auf Wahlkampf eingestimmt: "Wir schaffen das in Wien"

1. Mai - SPÖ stimmte sich in Wien auf den Wahlkampf ein
1. Mai - SPÖ stimmte sich in Wien auf den Wahlkampf ein ©APA
Die SPÖ hat am 1. Mai, dem "Tag der Arbeit" die traditionelle Kundgebung am Rathausplatz zum Anlass genommen, sich auf den Wien-Wahlkampf einzustimmen.
Maikundgebung der SPÖ
Mit “G’fühl” und “G’spür”

Die Spitzen der Sozialdemokratie zeigten sich höchst zuversichtlich, dass es auch am 11. Oktober – dem Tag des Urnengangs – Anlass zum Feiern geben werde. Laut Wiener Landespartei nahmen mehr als 100.000 Menschen an dem Aufmarsch teil.

SPÖ scheint bereit für den Wahlkampf

Sie erlebten bei angenehmen frühlingshaften Temperaturen eine Art inoffiziellen Wahlkampfauftakt. Bundeskanzler und Bundesparteichef Werner Faymann warnte vor allzu großer Bequemlichkeit: “Wir wissen alle sehr genau, die Dinge, die man hat, ist man gewohnt.” Ausländische Gäste würden sich bei ihm jedoch oft erkundigen, wie es möglich sei, das Wasser nicht zu privatisieren, die Kinderbetreuung flächendeckend anzubieten und für Ältere entsprechend zu sorgen.

“Die Antwort ist einfach, wir schaffen das in Wien, nicht weil wir uns auf andere Parteien verlassen können, sondern weil wir uns auf Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, auf dich, lieber Michel, verlassen können”, würdigte er den Wiener Bürgermeister und SPÖ-Landesparteiobmann Michael Häupl. Dieser erteilte in seiner Rede wiederum Überlegungen von Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP), der über eine Mitsprachemöglichkeit bei Investitionen der Länder nachgedacht hat, eine Absage.

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“Herr Finanzminister, lassen sie uns einfach unseren Job machen. Wir wissen, was wir zu leisten haben, um die Zukunft der Bildung in dieser Stadt zu sichern. Wir tragen mehr als das übliche Scherflein dazu bei. Wir wissen, wie wir das Gesundheitssystem in dieser Stadt zu sichern haben. Lassen sie uns diese Investitionen einfach machen”, ersuchte er den Minister.
Nötig sei dazu eine Millionärssteuer. Dann könne auch der Minister sicher sein, dass seine Enkelkinder in einer “ganz wunderbaren Stadt” leben werden: “Auch wenn sie dann gelegentlich hinausfahren in das Weingut nach Niederösterreich, das sie geerbt haben von ihnen, um dort bei der Feldarbeit zumindest zuzuschauen, damit sie wissen, wie Arbeit ausschaut.”

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(APA)

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