Sparen: Wiener legen weniger an

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Acht von zehn haben ein Sparbuch - Wiener legen weniger an Acht von zehn haben ein Sparbuch - Wiener legen weniger an - © APA
Bei den Wienern ist das Sparbuch eher unbeliebt. Wie eine neue Statistik zeigt, legen die Bewohner der Hauptstadt weniger an.

Im Westen Österreichs ist das Sparbuch beliebter als in Wien. Während in Vorarlberg konstant monatlich Geld zur Seite gelegt wird, sparen die Wiener eher selten. So eine neue Statistik der Erste Bank.

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In Wien ist das Sparbuch eher unbeliebt

In Österreich gelten die Vorarlberger als Sparmeister. Die Wiener liegen laut Erste Bank im Österreich-Ranking mit 156 Euro an vorletzter Stelle. Außer in Vorarlberg, im Burgenland und in Kärnten ist den Österreichern das Sparen im heurigen Jahr weniger vorrangig als voriges Jahr. Grund dürften die steigende Preise für Energie, Gebühren oder Mieten schränkten die Ansparmöglichkeiten derzeit tendenziell ein. Die Sparquote in Österreich liegt je nach Berechnungsart zwischen 7 und etwas mehr als 8 Prozent und somit weit unter den früher gekannten Werten.62 Prozent sparten heute demnach weniger als vor drei Jahren. Damit werde die Einschätzung der eigenen Spartätigkeit deutlich schwächer eingeschätzt als zuletzt. Ein Trend, der wohl noch anhalten werde, hieß es in einer Aussendung.

Zuversichtlicher zeigt sich die Bank Austria:  Getrübt seien die Aussichten hingegen bei über 60-Jährigen und bei Beziehern geringerer Einkommen.Die Bank Austria sieht trotz der extrem niedrigen Zinsen das Sparbuch weiterhin als sicherste und einfachste Anlageform. Bei kurzen Bindungsfristen dient das Geld als sichere Überbrückung, um später neu veranlagen zu können. Langfristige Veranlagungen haben es dagegen schwerer, auch Grundbesitz, Immos sowie Edelmetalle waren in der Anlegergunst wegen aktuell hoher Preise zuletzt rückläufig. Weltspartag ist am 31. Oktober 2012.

(Red./APA)



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