Soko Ost nahm bisher mehr als 1.000 Menschen fest

Schwerpunktaktionen der Soko Ost
Schwerpunktaktionen der Soko Ost - © APA (Neubauer/Archiv)
Die vor einem Jahr angesichts der massiv gestiegenen Einbruchskriminalität eingerichtete Soko Ost hat in den zwölf Monaten ihres Bestehens 1.035 Personen festgenommen und unter anderem 536 gestohlene Kraftfahrzeuge im Gesamtwert von mindestens 3,1 Millionen Euro sichergestellt. Darauf wies das Innenministerium am Donnerstag hin.

Statistisch gesehen haben Beamte der Soko Ost pro Tag 2,8 Personen gefasst. 735 Festnahmen erfolgten wegen illegaler Migration. Darüber hinaus wurden 99 ver- oder gefälschte Dokumenten sichergestellt und in 88 Fällen Suchtmittel. Der wohl größte Erfolg gelang der Sonderkommission im Rahmen der internationalen “Operation Java”, als im März mehr als 20 Mitglieder der georgischen Mafia – darunter zwei Bosse – gefasst wurden. Der kriminellen Vereinigung werden Hunderte Einbruchsdiebstähle zur Last gelegt.

Die Fühler der Soko Ost erstrecken sich auch auf West- und Südösterreich: Schwerpunktaktionen an Transitrouten finden unter Beteiligung aller Bundesländer statt. Sechs bis zwölf derartige Kontrollen werden pro Monat an unterschiedlichen Verbindungen durchgeführt, wie Soko-Sprecher Michael Takacs sagte.

“Der konsequente Fahndungsdruck zeigt Wirkung”, erklärte Innenministerin Fekter. “Wir erhöhen den Fahndungsdruck, wir stören kriminelle Strukturen und wir kontrollieren, wer sich in Österreich bewegt.”

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