Sie hat ihre große Liebe verloren – Hannes Archs Freundin nimmt Abschied

Hannes Arch und Miriam Höller waren sechs Jahre lang ein Paar
Hannes Arch und Miriam Höller waren sechs Jahre lang ein Paar - © APA
Es ist nur schwer vorzustellen, was dieser Tage in Miriam Höller vorgehen mag. Mit Hannes Arch hat sie ihren langjährigen Lebenspartner und ihre große Liebe verloren. Auf Facebook nimmt sie mit einem berührenden Text Abschied von dem 48-Jährigen.

Hannes Arch verunglückte in der Nacht auf den 9. September tödlich mit einem Hubschrauber, als dieser mit einer Felswand kollidierte. Wie vor einigen Tagen klar wurde, hatte der Pilot für den Nachtflug  keine Starterlaubnis. Trotzdem wird über die Unfallursache immer noch gerätselt.

Miriam Höller veröffentlichte nur wenige Tage vor dem tragischen Unfall ein Foto auf Facebook unter welches sie schrieb, dass es jetzt nur noch bergauf gehen werde. Sie hatte sich bei einem Stunt beide Beine gebrochen und posierte mit Gips und einem Lächeln auf ihrem Bett. Der nächste Schicksalsschlag, nur drei Tage später, sollte ihr Leben aber komplett verändern.

“Wie kann man fliegen mit nur einem Flügel?”

Über zehn Tage lang hat Miriam Höller zu dem tragischen Unglück geschwiegen. Am Sonntag veröffentlichte sie ein privates Foto von sich und dem Piloten und einen berührenden Abschiedsbrief, mit dem sie ihre Gefühle zu Hannes Arch ausdrückte und sich über die herzliche Anteilnahme bedankte. Über sechs Jahre waren die beiden ein Paar – laut der Stuntfrau war die gemeinsame Zeit wie “fliegen lernen”.

Höller drückte ihre große Liebe und Trauer zu dem Österreicher aus und schrieb, wie sehr sie ihn bewunderte. Hannes Arch war der “wertvollste Mensch, den ich bislang in meinem Leben kennenlernen durfte.” Es ist verständlich, wie schwer es ist, all diese Gefühle in Worte zu fassen.

Miriam Höller will sich von all den Schicksalsschlägen aber nicht unterbringen lassen – Hannes Arch zuliebe. “Es wird mich nicht zerstören, es wird mich weiter bringen, weiter als ich es mir je vorgestellt habe, denn Hannes ist näher und inniger bei mir, als ich ihn je gespürt habe.”

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