Sensation: Schmidhofer fährt im Ski-WM-Super G zu Gold

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Nicole Schmidhofer belegte beim Super-G den ersten Platz.
Nicole Schmidhofer belegte beim Super-G den ersten Platz. - © AP
Sensation bereits am ersten Tag der 44. alpinen Ski-WM in St. Moritz: Die Steirerin Nicole Schmidhofer belegte am Dienstag den ersten Platz beim Super-G, nachdem sie zuvor im Weltcup noch nie ein Rennen gewonnen hatte.

Die anderen Medaillen-Kandidatinnen erwischten keinen guten Tag. Schmidhofer setzte sich 0,33 Sekunden vor Tina Weirather aus Liechtenstein und 0,36 vor der Schweizer Topfavoritin Lara Gut durch. US-Star Lindsey Vonn schied im Mittelteil wie auch Titelverteidigerin Anna Veith aus, die Salzburgerin kam mit guter Zwischenzeit nach einem Fahrfehler nicht mehr auf Linie und schwang ab. Die Italienerin Sofia Goggia belegte nach 31 Läuferinnen unmittelbar vor der Slowenin Ilkha Stuhec den zehnten Platz. Zweitbeste ÖSV-Dame war Stephanie Venier als Siebente.

Schmidhofers erster Sieg brachte Super-G-Gold

Schmidhofer holte die insgesamt siebente Damen-WM-Goldene für den Österreichischen Skiverband (ÖSV) im Super-G. Die 27-Jährige war im Weltcup bisher einmal Dritte einer Abfahrt und Zweite im Super-G, Schauplatz war in beiden Fällen Cortina d’Ampezzo. Ihre beste Saisonplatzierung war der vierte Platz im Super-G in Garmisch-Partenkirchen.

“Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll”, meinte Schmidhofer nach ihrer Fahrt im ORF-Interview. “Ich bin am Start gestanden, habe mir vorgenommen, das wie ein Training zu sehen und das Drumherum wie ein Weltcup-Rennen. Ich habe probiert, das Ganze so weit wie möglich wegzuhalten, dass es eine Weltmeisterschaft ist”, sagte die Weltmeisterin.

Weirather freute sich über ihre erste Medaille bei einem Großereignis. Die Tochter der Ex-Rennläufer Hanni Wenzel und Harti Weirather war mit gebrochener Hand unterwegs, kommentierte dazu aber nur salopp: “Es braucht niemand eine Hand zum Skifahren.” Gut war glücklich, nach einer für sie durchwachsenen Fahrt trotzdem Bronze gewonnen zu haben. “Wenn ich noch einmal oben sein würde, würde ich es anders fahren”, erklärte die “Hausherrin”.

(apa/Red)

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