Scott Brash lieferte lockeren Start bei den Vienna Masters

Der Schotte Scott Brash startete bei den Vienna Masters.
Der Schotte Scott Brash startete bei den Vienna Masters. - © APA
Der Weltranglisten-Erste Scott Brash und seine Stute “Hello M’Lady” starteten mit einer lockeren Runde in das Springreitturnier Vienna Masters vor dem Wiener Rathaus.

In Österreich war der Schotte bei drei Auflagen im Rahmen der Global Champions Tour noch nie auf dem Podest.

“Ich hoffe, dass ich das nun ändern kann”, sagte der 29-jährige Star des mit 546.000 Euro dotierten Fünf-Sterne-Turniers auf dem Wiener Rathausplatz. Nach all dem Druck, dem er vor dem dritten Grand-Slam-Bewerb in Calgary ausgesetzt war, sei er nun völlig entspannt, sagte Brash. “Es gibt kein besseres Gefühl als das, wenn man etwas geschafft hat, das für fast unmöglich gehalten wurde. Ich hoffe, dass ich mir das möglichst lange erhalten kann.”

An Motivation mangle es ihm nach er mit einer Million Euro belohnten Großtat keineswegs, sagte der zweifache Gewinner der Global Champions Tour. “Ich habe noch viele Ziele. Als nächstes den Sieg in der Global Champions Tour und dann Gold in Rio.”

Scott Brash und “Hello M’Lady” wollen in Wien siegen

Bei den Sommerspielen will er neuerlich mit seinem “Wunderpferd” Hello Sanctos antreten, das er seit Dezember 2011 reitet. “Damals konnte sich keiner vorstellen, dass er einmal so etwas Großes schaffen wird. Er hat einen guten Kopf und ist sehr vorsichtig, aber wir haben über die Jahre viel gearbeitet und alle Aspekte verbessert”, betonte der Team-Olympiasieger von London und dankte den Besitzern, den Familien der Lords Harris und Kirkham, die Millionenangebote abgelehnt hatten.

In Wien setzt er auf Hello M’Lady. Am Freitag gab er der neunjährigen Stute viel Zeit, sich an das Viereck vor dem Rathaus zu gewöhnen und begnügte sich im Eröffnungsspringen mit einem Fehlerpunkt wegen Zeitüberschreitung mit dem 19. Platz (42,12 Sekunden). Dass das Paar aber auch sehr flink sein kann, hat es beim Sieg in Monte Carlo, einem von heuer bisher drei GCT-Etappensiegen Brashs, mit Bestzeit im Stechen bewiesen.

Auftaktsieg für Ramzy Hamad Al-Duhami

Auch die bisherigen Gewinner des GCT-Grand-Prix in Wien absolvierten ihre Runden mit ebenfalls einem Zeitfehlerpunkt – Penelope Leprevost (FRA) im zweiten, Gerco Schröder (NED) und Marcus Ehning (GER) schon im ersten Abschnitt des Zweiphasen-Springens.

Den Auftaktsieg holte sich Ramzy Hamad Al-Duhami aus Saudi-Arabien auf Al Capone (28,81). Der Neo-Österreicher Max Kühner klassierte sich mit dem zehnjährigen Wallach Cornet Kalua an der dritten Stelle (31,85).

(APA)

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen