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Schwerpunktaktion im Burgenland: 23 Kennzeichen abgenommen

Im Burgenland fand am langen Wochenende eine Schwerpunktaktion statt.
Im Burgenland fand am langen Wochenende eine Schwerpunktaktion statt. ©APA/ROBERT JAEGER (Symbolbild)
Die burgenländische Polizei hat am Freitag und Samstag auf der Ostautobahn A4 und der B65 bei Rudersdorf Schwerpunktkontrollen durchgeführt. 23 Kennzeichen wurden abgenommen.

Bei den Kontrollen wurde auch ein Pole angehalten, der alkoholisiert einen 40-Tonner lenkte.

Betrunkener Pole lenkte 40-Tonner

Der Mann wurde bei der Einreise in Nickelsdorf gestoppt. Sein Tankwagenzug war mit mehr als 23 Tonnen entzündbarem erwärmten flüssigen Stoff der Gefahrgutklasse 3 beladen, teilte die Landespolizeidirektion am Sonntag in einer Aussendung mit. Dem Chauffeur wurde die Weiterfahrt untersagt.

Insgesamt wurden 108 Fahrzeuge, davon 36 Omnibusse, kontrolliert. 326 Anzeigen wurden an die Behörden erstattet, 56 Sicherheitsleistungen eingehoben und 99 Organstrafverfügungen erlassen, zog die Polizei über die Aktion mit Unterstützung der Asfinag Bilanz. Das Hauptaugenmerk lag auf Bussen, auf diese entfielen neun der 23 Kennzeichenabnahmen.

Gefährliche Szenen bei Schwerpunkkontrolle im Burgenland

Bei einem in Serbien zugelassenen Linienbus auf dem Weg von Wien nach Belgrad kam es der Aussendung zufolge zu teils gefährlichen Szenen. Aufgrund plötzlich auftretender starker Rauchentwicklung im Motorraum mussten die 70 Passagiere unverzüglich das Fahrzeug verlassen. Auslöser des Brandgeruchs war ein gerissener Keilriemen, der in die anderen Keilriemen hineingezogen wurde. Bei einer anschließenden technischen Überprüfung des Stock-Busses wurden schwerste technische Mängel mit Gefahr im Verzug (Durchrostung, Bremsproblem, gerissenes Fahrgestell) festgestellt. Die Passagiere wurden in einer nahe gelegenen Tankstelle untergebracht, bis sie von zwei Ersatzbussen aus Wien weitertransportiert wurden.

Lenker hielt keine Ruhezeiten ein

Bei der Kontrolle eines Lenkers, der 23 Tonnen gefährliche Güter an Bord hatte, wurden am Samstagnachmittag 18 Übertretungen der Sozialvorschriften, die laut Polizei größtenteils als “sehr schwerwiegend” einzustufen sind, festgestellt. Der Mann hatte neben seiner Fahrerkarte auch die seines Sohnes verwendet und das Kfz zudem mehrmals ohne Verwendung einer Fahrerkarte gelenkt, um ordnungsgemäße Lenk- und Ruhezeiten vorzutäuschen. Für die aktuelle Tour war die zulässige tägliche Lenkzeit bereits überschritten, überdies konnte der Chauffeur keine ausreichende tägliche Ruhezeit vorweisen. Die unrechtmäßig verwendete Fahrerkarte wurde sichergestellt.

Außerdem wurden mehrere technische Mängel an dem Sattelanhänger festgestellt. Dem Lenker wurde die Weiterfahrt untersagt. Er wird wegen Übertretungen des Gefahrgutbeförderungsgesetzes und des Kraftfahrgesetzes der Bezirkshauptmannschaft Neusiedl am See und wegen des Verdachts der Fälschung eines Beweismittels der Staatsanwaltschaft Eisenstadt angezeigt.

(APA/Red)

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