Schwerer Lkw-Unfall auf der A23 am Knoten Prater: Verkehrsbehinderungen

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Am Montag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Wiener Südosttangente (A23).
Am Montag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Wiener Südosttangente (A23). - © APA/BERUFSRETTUNG WIEN / MA 70
Zu großen Verkehrsbehinderungen kam es Montagfrüh auf der Südosttangente (A23) im Bereich der Baustelle Knoten Prater. Nachdem ein Sattelschlepper umkippte, waren nur Ersatzbrücken befahrbar – kilometerlange Staus folgten.

Bei dem Verkehrsunfall auf der Südosttangente (A23) ist Montagfrüh ein Lkw-Lenker schwer verletzt worden. Er hatte im Baustellenbereich am Knoten Prater in Fahrtrichtung Süden die Mittelleitschiene durchbrochen und war quer auf beiden linken Fahrsteifen zum Liegen gekommen, informierte der ÖAMTC. Dadurch kam es zu einem Verkehrsstillstand auf der Tangente.

Einsatz auf der A23 nach Lkw-Unfall

Teile des Sattelschleppers ragen auch auf die Richtungsfahrbahn Norden, so die Asfinag. Die Bergungsarbeiten werden laut ÖAMTC voraussichtlich noch bis in die Mittagsstunden dauern. Der Unfall hatte umfangreiche Staus auf der A23 sowie auf allen Zufahrtsstraßen zur Folge. Richtung Süden reichte der Stau demnach bis weit über die S2, Richtung Norden bis auf die Südautobahn (A2) zurück. Zudem kam es zu einem Verkehrsstillstand unter anderem auch auf der Ostautobahn (A4) ab dem Knoten Schwechat Richtung Wien, abschnittsweise auf der Donauuferautobahn (A22), der Reichsbrücke, Lassallestraße oder auch auf allen Straßen rings um den Praterstern, so der ÖAMTC.

Lenker schwer verletzt

Nach Informationen der Wiener Berufsrettung passierte der Unfall kurz nach 5.00 Uhr. Das Führerhaus des Lkw wurde teilweise durchtrennt, der circa 35 Jahre alte Lenker eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr geborgen werden. Der Mann erlitt mehrere Brüche und Prellungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Berufsrettung war mit drei Rettungsautos sowie einem Notarzt und fünf Sanitätern im Einsatz.

Aufräumarbeiten noch bis Mittag

Die ASFINAG berichtete, dass sich die Bergearbeiten des Unfall-Lkw auf der A23 schwierig gestalteten. Damit der Lkw aufgestellt und abgeschleppt werden könne, müsse er entladen werden. “Die Mannschaften der Feuerwehr und der ASFINAG Autobahnmeisterei Kaisermühlen arbeiten mit Hochdruck an der Entladung des Unfall-Lkws. Erst danach kann die Reinigung der Fahrbahn und die Reparatur der beschädigten Betonleitwand erfolgen. Zurzeit können Autofahrer in beiden Fahrtrichtungen nur die Ersatzbrücken befahren. Aus derzeitiger Sicht dauern die Aufräumarbeiten noch bis in die Mittagsstunden”, hieß es von der ASFINAG.

(apa/red)

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