Schwedenplatz-Sanierung sorgt für Streit zwischen Vassilakou und Stenzel

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Streit um Schwedenplatzsanierung
Streit um Schwedenplatzsanierung - © WIKIMEDIA/Commons/MyFriend
Am Schwedenplatz in Wien steht eine Umgestaltung bevor. Die geplante Sanierung sorgt nun für Konflikte innerhalb der Politik.

Laut einem Bericht vom ORF.AT.Wien sorgt die geplante Sanierung des Schweden- und Morzinplatzes für Streiterein. Der Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel (ÖVP) schreitet die Umsetzung zu langsam voran und Planungsstadträtin Maria Vassilakou (DIE GRÜNEN) spricht von “Kontraproduktivität” und “Querschüssen”.

Laut dem Bericht des ORF’s kommen aus dem Bezirk die Vorwürfe, die Stadt versuche Zeit zu schinden, da kaum Geld für die Bauarbeiten vorhanden wären. Der Planungsprozess dauere zu lange und es gebe keine genauen Ergebnisse. Die Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel kritisiert, dass die Umsetzung zu langsam voran schreitet und erst in ein oder zwei Jahren mit den Bauarbeiten begonnen werden könne.

Streit um Schwedenplatzsanierung

Im Herbst soll ein Leitbild zum neuen Schwedenplatz erstellt werden. Damit würde aber laut Stenzel nur noch mehr Zeit ins Land verstreichen und nichts passieren. Laut der Bezirksvorsteherin der Innenstadt wäre kein Geld für eine umfangreiche Sanierung vorhanden und es gehe der Stadtregierung eher darum, mit Plänen Zeit zu schinden. Verdreckte Wege und überfüllte Straßen prägen laut Stenzel die Umgebung rund um den Schwedenplatz.

Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou reagiert auf die Vorwürfe von Seiten Bezirksvorsteherin, laut dem ORF, mit Kritik. Es würde an Kooperationsbereitschaft mangeln, so Vassilakou. Außerdem brauche die Umgestaltung Zeit. Die Kosten der Sanierung würden von der Stadt Wien getragen werden, soVassilakou weiter. Im Zuge eines Bürgerbeteiligungs-Verfahren haben mehr als 2.000 Wiener an einer Umfrage um die Zugunft und die Gestaltund des Schwedenplatzes beteiligt.

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