Salzburgs Bullen deklassieren den SKN in Bundesliga-Spiel mit 5:1

(v.l.), Jonathan Soriano (Salzburg), Stefan Lainer (Salzburg), Konrad Laimer (Salzburg), Marc Rzatkowski (Salzburg), Hee Chan Hwang (Salzburg), Valon Berisha (Salzburg) im Spiel der Fußball tipico Bundesliga zwischen SKN St. Pölten und Red Bull Salzburg
(v.l.), Jonathan Soriano (Salzburg), Stefan Lainer (Salzburg), Konrad Laimer (Salzburg), Marc Rzatkowski (Salzburg), Hee Chan Hwang (Salzburg), Valon Berisha (Salzburg) im Spiel der Fußball tipico Bundesliga zwischen SKN St. Pölten und Red Bull Salzburg - © APA
Aufsteiger SKN St. Pölten wurde von Meister Red Bull Salzburg in der NV Arena vor 4.395 Zusehern vorgeführt und war mit der 1:5-Niederlage sogar noch gut bedient.


Nach fünf Pflichtspielen ohne Sieg (zwei in der Europa League und drei in der Bundesliga) feierte RB Salzburg beim klar unterlegenen SKN St. Pölten einen 5:1-Erfolg. Auch ohne die gesperrten Josip Radosevic und Duje Caleta-Car hatten die Salzburger gegen die in Bestbesetzung angetretenen Niederösterreicher von Anfang an keine Mühe und dominierten die ersten 25 Minuten.

Elegant zur 1:0 Führung: Red Bull Salzburg

Der erste Treffer war angesichts der Dominanz nur eine Frage der Zeit. Nach einer schönen Vorlage von Kapitän Jonatan Soriano tauchte Hee-chan Wang allein vor St. Pöltens Keeper Christoph Riegler auf und überschupfte ihn elegant zur 1:0-Führung des Meister (14.). Zuvor hatte Marc Rzatkowski schon einen Schuss an die Stange gesetzt gehabt (10.). Danach prüften Soriano (17.) und Valon Berisha (20.) Riegler mit guten Distanzschüssen Er parierte beide. Anschließend erwiesen sich die Salzburger zunächst als gnädig und schalteten vom Tempo etwas zurück. In der 41. Minute eroberte Konrad Laimer mustergültig den Ball, sprintete rechts außen an den St. Pöltnern vorbei und servierte Soriano am Silbertablett den Ball knapp vor dem St. Pöltner Tor, aber der Spanier vermochte den Ball nicht zu verarbeiten. In der Nachspielzeit schlug dann Hwang – der in 17 Bundesliga-Einsätzen zuvor noch gar nicht getroffen hatte – das zweite Mal zu: Nach einer Berisha-Flanke nickte er den Ball relativ unbedrängt aus kurzer Distanz an Riegler vorbei zum 2:0 ein.

Kaum Chancenverwertung für den SKN

Nach der Pause brachte St. Pöltens Trainer Karl Daxbacher Lukas Thürauer für Stürmer Daniel Lucas Segovia und stellte von einem 4-4-2-System auf ein 4-2-3-1 mit Luckassen als Speerspitze und Thürauer im Zentrum dahinter um. Am Kräfteungleichgewicht änderte sich nichts. Als erstes scheiterte Stefan Lainer bei einem Schussversuch (48.), danach erhöhte Rzatkowski nach einer Lainer-Vorlage aus kurzer Distanz auf 3:0 (52.) und keine zwei Minuten später hob wiederum Laimer einen Kopfball nach einem einstudierten Freistoßtrick knapp über das Tor von Riegler. Kurz danach ist erneut Lainer dran, der einen Ball erobert, ihn schön von Rzatkowski in den Lauf zurück bekommt und mit einem gezielten Flachschuss auf 4:0 erhöht (59.).

Erst danach fand der SKN seine erste gute Torchance vor, als Thürauer David Stec in den Strafraum schickte – Alexander Walke war jedoch alarmbereit und klärte gegen den U21-Teamspieler gewohnt kompromisslos. Ein paar Minuten später können die Salzburger einen Eckball nicht weit genug klären, Florian Mader fasste sich ein Herz und zog mit links aus gut 30 Metern volley ab und Luckassen lenkt seinen Schuss mit dem Kopf zum 1:4 aus Sicht der St. Pöltner ins Tor (73.).  Drei Minuten später gab Joker Fredrik Gulbrandsen die Antwort und versenkte einen Konter zum 5:1 für die Salzburger. Zwei Minuten vor Schluss hätte er auch noch den Sixpack perfekt machen können, aber da war St. Pöltens Bester Mann, Keeper Riegler, wieder zur Stelle.

Eckdaten zum Bundesliga-Spiel

Bundesliga (12. Runde):

SKN St. Pölten – RB Salzburg 1:5 (0:2)

St. Pölten, NV Arena, 4.395 SR: Manuel Schüttengruber

Torfolge: 0:1 Hwang (14.), 0:2  Hwanko (45.+1, Kopf), 0:3 Rzatkowski (52.), 0:4 Lainer (59.), 1:4 Luckassen (73., Kopf) 1:5 Gulbrandsen (76.)

SKN St. Pölten: Riegler – Grasegger, Huber, Petrovic, Pirvulescu – Stec (84. Lumu), Martic, Perchtold (28. Mader), Schütz – Luckassen, Segovia (46. Thürauer)

RB Salzburg: Walke – Lainer, Samasseko, Miranda, Ulmer – Laimer (84. Lazaro), Upamecano – Rzatkowski (69. Schlager), Soriano, Berisha – Hwang (65. Gulbrandsen)

Gelbe Karten: Mader (35. Foul), Martic (46. Foul) bzw. Ulmer (39. Foul)

Die Besten: Riegler bzw. Lainer, Ulmer, Laimer, Berisha, Hwang

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