Red Bull Salzburg stürmt mit 4:0-Sieg in Europa League-Gruppenphase

Red Bull Salzburg siegt im Rückspiel mit 4:0 über Viitorul.
Red Bull Salzburg siegt im Rückspiel mit 4:0 über Viitorul. - © APA/KRUGFOTO
Mit einem Gesamtscore von 7:1 zog Red Bull Salzburg am Donnerstag in die Gruppenphase der Europa League ein.

Die Salzburger gewannen nach dem 3:1 im Hinspiel auch das Play-off-Rückspiel gegen den rumänischen Meister Viitorul Constanta vor heimischer Kulisse 4:0. Die siebente Teilnahme an den Gruppenspielen in der RB-Ära beschert dem Team von Trainer Marco Rose zumindest sechs weitere internationale Partien.

Red Bull Salzburg siegt im Rückspiel mit 4:0

Munas Dabbur (7.), Fredrik Gulbrandsen (37.), Valon Berisha (52.) per Foulelfmeter und der eingewechselte Amadou Haidara (88.) erzielten vor 6.600 Zuschauern die Tore für Österreichs Doublesieger, der seine Gegner am Freitag (13.00 Uhr) in Monaco zugelost bekommt.

Rose hatte angekündigt, sich nicht auf dem vermeintlich komfortablen Vorsprung auszuruhen – sein Team lieferte. Konzentriert und spielfreudig dominierten die “Bullen” von Anfang an die Pflichtaufgabe. Marius Constantin hätte es beinahe noch einmal spannend gemacht, doch sein früher Warnschuss aus 17 Metern strich knapp am langen Eck vorbei (4.).

Präziser zeigten sich die Salzburger. Munas Dabbur musste den Ball nach herrlichem Doppelpass mit Hannes Wolf nur noch über die Linie drücken (7.). Fredrik Gulbrandsen verpasste danach eine Maßflanke des diesmal auf der rechten Seite aufgebotenen “Ray” Yabo noch um Haaresbreite, war aber wenig später zur Stelle: Wolf bewahrte auch in Bedrängnis die Übersicht und setzte Gulbrandsen in Szene, der Viitorul-Goalie Alexandru Buzbuchi mit einem platzierten Flachschuss (38.) bezwang.

Nach dem Seitenwechsel verordnete Rose seinem zweifachen Vorlagengeber Wolf eine Schaffenspause. Gulbrandsen, der statt dem angeschlagenen Hwang Hee-chan zum Einsatz kam, nützte weiter seine Chance. Nach Elferfoul am Norweger verwandelte Valon Berisha den fälligen Strafstoß platziert im linken Eck (66.).

Viitorul ohne große Chance

Das von der rumänischen Fußballlegende Gheorghe Hagi trainierte Viitorul fand offensiv weiter kaum statt. Zu fehleranfällig und unpräzise präsentierte sich Rumäniens Champion, um Salzburg ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Hagi hatte den Aufstieg bereits nach dem Hinspiel öffentlich mehr oder weniger abgehakt und brachte in Salzburg eine im Vergleich zum Hinspiel völlig veränderte Mannschaft.

Das tat mit Fortdauer der Partie auch Rose. Der Deutsche ließ mit Haidara und Patson Daka (Profidebüt) noch zwei amtierende Youth-League-Sieger internationale Spielpraxis sammeln. Bei Viitorul schied Radoi nach einem Zusammenstoß aus, nachdem das Wechselkontingent bereits erschöpft gewesen war.

Die Salzburger nützten die numerische Überlegenheit kurz vor dem Schlusspfiff: Haidara erkämpfte sich in der 88. Minute an der Eckfahne den Ball, ließ bei seinem Solo in die Mitte einige Gegner stehen und traf platziert von der Strafraumgrenze zum 4:0-Endstand.

(APA)

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