Rapid Wien triumphiert über Wacker Innsbruck mit 4:0

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SK Rapid Wien gegen FC Wacker Innsbruck: Terrence Boyd (m./Rapid) und Teamkollegen jubeln über das Tor zum 1:0 SK Rapid Wien gegen FC Wacker Innsbruck: Terrence Boyd (m./Rapid) und Teamkollegen jubeln über das Tor zum 1:0 - © APA/HERBERT NEUBAUER
Mit einem absolut überzeugenden 4:0-Heimsieg hat sich der SK Rapid Wien am Samstag im Hanappi-Stadion gegen Wacker Innsbruck behauptet. Neuzugang Boyd punktete mit zwei Treffern. Die Tiroler waren klar unterlegen.

Beeindruckender Bundesliga-Saison-Start für Fußball-Rekordmeister Rapid Wien: Mit einem hoch verdienten 4:0-(2:0)-Heimsieg trennten sie sich von Wacker Innsbruck. Neuverpflichtung Terrence Boyd (4., 71.), mit zwei Toren sowie einem Assist der Matchwinner, Stefan Kulovits (20.) und Christopher Drazan (56.) erzielten die Treffer für den amtierenden Vizemeister, der eine überzeugende Leistung bot. Die Tiroler müssen damit weiter seit dem 20. April 2002 (0:1) auf einen Auswärtssieg gegen die Hütteldorfer warten.

Rapid Wien von Beginn an stark

Rapid erwischte vor 14.800 Zuschauern, darunter auch Ex-ÖFB-Teamchef und -Rapid-Erfolgstrainer Josef Hickersberger, einen optimalen Start, denn nach nicht einmal vier Minuten hieß es bereits 1:0: Nach einem perfekt getimten Zuspiel von Ildiz bediente Drazan vom linken Flügel aus Boyd per Stanglpass ideal. Und der 21-jährige US-Teamstürmer besorgte aus kurzer Distanz die Führung der Grün-Weißen.

Nach dem schnellen Treffer beherrschten die extrem offensiven Hütteldorfer die Partie klar und durften nach knapp 20 Minuten bereits über das 2:0 jubeln: Nach Vorarbeit von Drazan und mustergültigem Seitenwechsel-Pass von Kapitän Steffen Hofmann traf Kulovits mit einem herrlichen Schuss von der Strafraumgrenze ins lange Eck. Es war der erste Treffer des 29-jährigen “Mittelfeld-Staubsaubers” im Hanappi-Stadion.

Auch nach dem 2:0 keine Chance für Wacker Innsbruck

Danach gönnten sich die Hausherren vorübergehend eine schöpferische Pause, wodurch die Innsbrucker kurzzeitig etwas besser ins Spiel fanden. Die beste und einzige echte Gäste-Chance im ganzen Match hatte dabei Piesinger, der mit seinem Schuss vom Elfer an Rapid-Goalie Königshofer scheiterte (41./Fußabwehr).

In die zweite Hälfte startete Rapid Wien mit viel Elan, wobei Boyd weiterhin ein ständiger Gefahrenherd war. Nach Trimmel-Flanke schoss sein Seitfallzieher über die Latte (48.), wenig später erkämpfte sich dann der in Bremen geborene Sohn eines US-Soldaten und einer Deutschen den Ball im Mittelfeld und stürmte alleine aufs Tor zu. Anstatt es selbst zu versuchen, spielte Boyd aber uneigennützig quer am Tormann vorbei auf den mitlaufenden Drazan, der den Ball nur noch zum 3:0 über die Linie zu drücken brauchte (56.).

Noch ein viertes Tor ging sich aus

Damit war der Torhunger der Rapidler aber noch immer nicht gestillt. Nach Idealpass von Hofmann schlug erneut Boyd zu. Seinen Schuss lenkte Innsbruck-Schlussmann Safar zwar noch an die Latte, doch von dieser kullerte er mit entsprechendem Drall über die Linie (71.). Es war die letzte Aktion des neuen Fan-Lieblings, der in Minute 73 bei seiner Auswechslung vom grün-weißen Anhang gefeiert wurde. Am Ende waren die Innsbrucker mit 0:4 noch gut bedient.

(apa/red)



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