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Rapid Wien siegt dank zwei Elfmeter gegen St. Pölten

Bitter für St. Pölten, süß für Rapid: Zwei Elfer verhelfen den Wienern zum Sieg.
Bitter für St. Pölten, süß für Rapid: Zwei Elfer verhelfen den Wienern zum Sieg. ©APA/EXPA/THOMAS HAUMER
Tabellendritter Rapid Wien erzittert sich im "halben Geisterspiel" gegen Schlusslicht St. Pölten ein 2:1 und baut den Vorsprung zu Linz auf vier Punkte aus. Bitter für die St. Pöltner: Beide Tore fielen jeweils vom Elfmeterpunkt.
Rapid Wien vs. St. Pölten

Aufgrund der Derby-Randale im Februar waren viele Bereiche der Arena gesperrt, darunter auch der “Block West”, unter dem ein großes Transparent mit der Aufschrift “Gegen Kollektivstrafen” angebracht wurde. Rund 2.000 Personen aus der organisierten Fanszene durften in den Gästesektor ausweichen und stimmten dort unter anderem Schmährufe gegen die Bundesliga sowie “Journalisten Terroristen”-Gesänge an.

Elfmeter in der sechsten Minute

In der sechsten Minute war dann auch der erste Torjubel zu hören. Babacar Diallo wollte den Ball aus der Gefahrenzone befördern, traf aber Luan, von dem der Ball zu Kvilitaia sprang. Der Georgier wurde von SKN-Goalie Christoph Riegler gelegt, den fälligen Elfmeter verwertete Kvilitaia.

Damit erwischte Kühbauer bei seiner SKN-Premiere einen denkbar schlechten Start. Der Ex-Teamspieler nahm einige personelle Änderungen vor und setzte in der Defensive auf eine Fünferkette, womit immerhin nicht viele Chancen der Gastgeber zugelassen wurden. Allerdings präsentierten sich die Gastgeber in Spiel nach vorne harmlos.

Rapid mit Möglichkeiten vor der Pause

Rapid hingegen kam vor der Pause noch zu zwei hochkarätigen Möglichkeiten. In der 26. Minute scheiterte Kvilitaia nach Flanke von Louis Schaub per Kopf aus kurzer Distanz an Riegler. In der 41. Minute tauchte Stefan Schwab nach Pass von Maximilian Hofmann allein vor dem Tor auf, schoss Riegler jedoch auf den Kopf.

Den nächsten Hochkaräter vernebelte Rapid schon wenige Sekunden nach Wiederanpfiff. Einen sehenswerten Angriff schloss Thomas Murg mit einem Schuss weit über das Tor ab. In der 58. Minute flog ein Hofmann-Kopfball über die Latte.

Zweiter Elfmeter brachte Entscheidung

Ein weiterer Elfmeter brachte die vermeintliche Entscheidung. Diallo berührte eine Freistoßflanke von Murg mit dem Arm, woraufhin Schiedsrichter Rene Eisner auf den Punkt zeigte. Schwab traf im ersten Versuch, musste jedoch noch einmal antreten, weil Gäste-Spieler zu früh in den Strafraum gelaufen waren. Im zweiten Anlauf entschied sich der Kapitän für das andere Eck und hatte wie schon vor ihm Kvilitaia Glück, weil der Ball kurz vor dem Tor aufsprang und dadurch über die Hand von Riegler flog.

In der 70. Minute ließ Schaub einen weiteren Sitzer aus, als er aus wenigen Metern in Riegler seinen Meister fand. Rapid begann zu wackeln: Erstmals wirklich gefährlich wurde es für die Grün-Weißen bei einem Weitschuss von Daniel Schütz in der 74. Minute knapp neben das Tor.

Vucenovic verkürzt auf 2:1

In der 75. Minute schloss der eingewechselte Vucenovic einen Konter mit einem Schuss ins lange Eck ab, und auf einmal hatte der Letzte das Ruder in der Hand. Vucenovic scheiterte aus spitzem Winkel an Richard Strebinger (79.). Beim darauffolgenden Corner erwischte der Rapid-Schlussmann den Ball nicht, doch Diallo köpfelte neben das leere Tor. In der 86. Minute war Strebinger bei einem Freistoß von Martin Rasner zur Stelle.

Rapid rettete beim vierten Saisonsieg über das Schlusslicht den Vorsprung aber über die Zeit, womit St. Pölten nach der fünften Niederlage in Folge sieben Runden vor Schluss weiterhin zehn Punkte hinter dem rettenden, vom WAC gehaltenen Platz neun liegt. Rapid wiederum festigte trotz über weite Strecken enttäuschender Leistung Platz drei und kam bis auf acht Punkte an den Zweiten Sturm Graz heran.

 

(APA/red)

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