Rapid Wien pulverisiert den Wolfsberger AC mit 5:1

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So verlief das Match zwischen Rapid Wien und dem WAC
So verlief das Match zwischen Rapid Wien und dem WAC - © APA
Am Samstagnachmittag konnten die Fans von Rapid Wien bei Spiel gegen den WAC kaum noch mit Zählen der Tore mitkommen.

Die Hütteldorfer setzten sich vor 12.700 Zuschauern im Allianz Stadion dank Treffern von Giorgi Kvilitaia (8./Elfer, 49., 89.), der auch ein Eigentor erzielte (79.), und Veton Berisha (25., 29.) gegen den Vorletzten mit 5:1 (3:0) durch und bleiben damit auch nach der 27. Fußball-Bundesliga-Runde auf Tabellenplatz drei.

Rapid Wien feiert 5:1 Heimsieg gegen den WAC

Die öffentliche Kritik von Sport-Geschäftsführer Fredy Bickel nach dem 0:0 vor einer Woche in Altach hatte offenbar ihre Wirkung nicht verfehlt. Rapid agierte von Beginn an zielstrebig Richtung WAC-Tor und wurde erstmals in der 3. Minute gefährlich, als Thomas Murg nach Vorarbeit von Louis Schaub aus guter Position weit über die Latte schoss.

Fünf Minuten später schlug es schon zum ersten Mal im Tor der Gäste ein. Kvilitaia kam im Sechzehner nach einem Kontakt mit Michael Sollbauer zu Fall, den dafür verhängten, fragwürdigen Strafstoß verwertete Kvilitaia lässig und mit etwas Glück.

Es folgten zwei große Auftritte von jenem Mann, der anstelle des zuletzt kritisierten und auf die Bank degradierten Philipp Schobesberger eine Chance bekam. In der 25. Minute brachte Berisha nach Galvao-Pass den Ball im langen Eck unter, vier Minuten später stellte der Offensivspieler aus ähnlicher Position nach Assist von Murg mit einem Schlenzer ins Kreuzeck auf 3:0.

Zwei ernsthafte WAC-Chancen nach der Pause

Spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar, dass es für den WAC im Westen Wiens nichts zu holen gibt. Immerhin brachten die Kärntner kurz vor und nach dem Pausenpfiff zwei ernsthafte Möglichkeiten zustande: In der 34. Minute scheiterte Florian Flecker an Richard Strebinger, in der 48. Minute war der Rapid-Goalie von Bernd Gschweidl bereits umkurvt, doch Manuel Thurnwald verhinderte den ersten Torerfolg eines WAC-Profis seit dem 1:3 gegen die Admira am 17. Februar.

Praktisch im Gegenzug erzielte Kvilitaia seinen zweiten Treffer. Die WAC-Abwehr servierte Schaub den Ball praktisch auf dem Silbertablett, der ÖFB-Teamspieler legte für Kvilitaia ab, und der Georgier bugsierte das Spielgerät aus kurzer Distanz im Fallen ins Netz. In der 60. Minute kam Kvilitaia einem Triplepack ganz nahe, sein Schuss nach optimaler Vorlage von Dejan Ljubicic flog über WAC-Keeper Alexander Kofler, aber auch neben das Tor.

Kvilitaia bezwang auch gleich eigenen Tormann

Der nächste Treffer des Stürmers landete dann im falschen Tor. Nach einem Eckball für den WAC bezwang Kvilitaia seinen eigenen Tormann mit einem Kopfball ins kurze Eck. Dafür durfte er in der 89. Minute praktisch ohne Gegenwehr die WAC-Abwehr austanzen und mit einem Schuss ins Kreuzeck auf 5:1 erhöhen.

Möglicherweise war aber der Jubel über das fünfte Rapid-Tor gar nicht so laut wie jener in der 77. Minute bei der Einwechslung von Steffen Hofmann, der schon davor minutenlang vom “Block West” gefordert worden war. Dessen Kapitäns-Nachfolger Stefan Schwab gab nach überstandener Knieverletzung in der 86. Minute sein Comeback und sollte nach der Länderspielpause wieder zur Stammformation zählen.

Für WAC-Coach Heimo Pfeifenberger stellt sich hingegen die Frage, ob er nach der zweiwöchigen Liga-Unterbrechung überhaupt noch im Amt ist. Die Bilanz von nur einem Sieg aus den jüngsten 21 Partien spricht nicht unbedingt für eine Weiterbeschäftigung. Allerdings müsste der potenzielle Neo-WAC-Coach sein Debüt am 31. März bei Red Bull Salzburg geben.

(APA/Red.)

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