Rapid Wien feiert 3:1-Cup-Sieg gegen Karabakh

Rapid Wien startete mit Sieg über Krabakh in die neue Saison.
Rapid Wien startete mit Sieg über Krabakh in die neue Saison. - © APA
Im ersten Pflichtspiel der neuen Saison startete Rapid Wien mit einem Sieg gegen Krabakh in die erste Runde des ÖFB-Cups.

Neo-Trainer Mike Büskens setzte in seinem ersten Pflichtspiel auf ein 4-2-3-1-System, das sich schon unter seinem Vorgänger Zoran Barisic bewährt hatte. Im Tor begann Richard Strebinger statt Jan Novota, der nach seiner Rückkehr von der bei der EM engagierten slowakischen Nationalmannschaft noch Trainingsrückstand hat. In der Innenverteidigung spielte Neuzugang Christoph Schösswendter neben Christopher Dibon, im Mittelfeld agierten Hofmann, Philipp Schobesberger und Louis Schaub vor den defensiven Srdjan Grahovac und Stefan Schwab.

Rapid-Neuzugang Joelinton als Solospitze

Als Solospitze agierte Joelinton, der vom deutschen Bundesligisten 1899 Hoffenheim ausgeliehen wurde. Und der 19-Jährige war es auch, der eine bis dahin eher zähen Partie in der 22. Minute mit einem Ausrufzeichen versah: Nach einem Stanglpass von Schaub beförderte er den Ball mit der Ferse hinter seinem linken Standbein ins Tor. Es war die beste Szene des Brasilianer, in der 71. Minute wurde er für Matej Jelic ausgewechselt.

Vor dem Führungstreffer hatten sich die Hütteldorfer in Wien-Hernals gegen den finanzkräftigen Stadtliga-Aufsteiger doch schwer getan. Karabakh, das unter anderem mit dem Ex-Rapidler Christian Thonhofer antrat, zeigte keinen großen Respekt und hoffte auf die Sensation. Rapid dominierte vor einem überwiegend grün-weißen und lautstark anfeuernden Publikum zwar das Geschehen, blieb nach vorne aber weitgehend wirkungslos.

Nach der Pause ließen die Kräfte bei den Gastgebern jedoch allmählich nach. Rapid nutzte das erste zum 2:0, das Kapitän Hofmann nach Vorlage von Schobesberger mit roher Gewalt besorgte. In der 67. Minute kam Schwab nach einem Eckball im Strafraum ungehindert zum Schuss und ließ sich diese Chance nicht nehmen. Am Ende hatte die Partie bestenfalls Trainingscharakter für die Büskens-Truppe.

Ehrentreffer in der letzten Minute

Dennoch erzielte Erdal Kara in der Schlussminute aus einem Konter noch den Ehrentreffer. Für Rapid war es dennoch ein vom Resultat her zufriedenstellender Start in den Cup-Bewerb, in den man in der Vorsaison nach einer Niederlage gegen Admira Wacker im Viertelfinale ausgeschieden war. Die übrigen Spiele der ersten Runde des ÖFB-Cups finden von 15. bis 17. Juli statt. Titelverteidiger Red Bull Salzburg trifft zum Auftakt auf Vorwärts Steyr, Rekord-Cupsieger Austria Wien steht ein Auswärts-Gastspiel beim FC Dornbirn bevor.

Rapid musste seinen Antrittstermin verlegen, da der Club in der kommenden Woche wegen der offiziellen Eröffnung des Allianz-Stadions ausgelastet ist. Am 16. Juli gastiert der Premier-League-Spitzenclub Chelsea in der neuen Heimat der Grün-Weißen in Hütteldorf.

(APA/Red)

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