Rapid erlitt Rückschlag im Titelkampf gegen Ried: Stimmen zum Spiel

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Keine Glanzleistung am Sonntag von Rapid.
Keine Glanzleistung am Sonntag von Rapid. - © APA/Expa/Roland Hackl
Rapid Wien verlor in Ried mit 0:1 und ist somit bereits seit 273 Minuten ohne Tor­erfolg in der Bundesliga. Lesen Sie hier die Reaktionen zum Spiel vom Sonntag.

Paul Gludovatz (Ried-Trainer): “Es war ein Sieg der Moral und Kampfkraft, möglicherweise auch des Glücks. Rapid hat Fußball gespielt, wir haben nur reagiert. Das 1:0 war ein Hoffnungsschimmer, danach haben wir uns auch mehr getraut. Natürlich tut man sich mit sechs Punkten Vorsprung leichter, aber ich glaube, der Abstiegskampf wird noch lange dauern. Ihr werdet alle noch sehen, wie schwer wir uns tun gegen Mannschaften wie Mattersburg und Grödig.”

Zoran Barisic (Rapid-Trainer): “Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat alles probiert. Wir haben das Spiel kontrolliert und auch genug Torchancen gehabt, aber im Abschluss zu oft die falsche Entscheidung getroffen. Das Spiel gegen die Admira ist passiert, die Niederlage haben wir verdient, heute war es nicht so. Man hat gesehen, dass nicht immer die bessere Mannschaft gewinnt.”

Jakob Kreuzer (Ried-Torschütze): “Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass ich ins Spiel komme. Ich habe nur ganz kurz aufgewärmt, hatte gar keine Zeit nachzudenken. Das Tor kann ich gar nicht beschreiben, ich habe den Ball mit der Brust angenommen und gar nicht optimal erwischt.”

Rapid-Kapitän Hofmann: “Das lief alles andere als gut”

Rapid-Kapitän Steffen Hofmann: “Wenn man drei Spiele nicht gewinnt und kein Tor schießt, ist das alles andere als gut”. Anstelle von angepeilten neun Punkten in den Duellen mit Altach (0:0), der Admira und Ried gab es nur einen Zähler. Die Wiener sind zum zweiten Mal diese Saison drei Spiele sieglos, zwischen der 11. und 13. Runde hatte es gegen Salzburg, den WAC und die Austria drei 1:2-Niederlagen gesetzt.

Seit dem Treffer von Florian Kainz in der 87. Minute beim 3:0 gegen Mattersburg am 2. März gab es keinen Rapid-Torerfolg mehr. Die mangelnde Effizienz war auch der Hauptgrund für die Niederlage im Innviertel. Matej Jelic hätte die Partie entscheiden müssen, zeigte aber wie in Altach Schwächen im Abschluss, ließ vier Möglichkeiten (14., 42., 49., 77.) ungenützt. Nach vier Toren in den ersten vier Frühjahrsspielen hatte man den Eindruck, dass dem Beric-Nachfolger endlich der Knopf aufgegangen sei, nun hat der Kroate aber schon vier Spiele nicht mehr getroffen. Die Wiener versuchten trotzdem das Positive hervorzuheben. “Das Spiel gegen die Admira ist passiert, die Niederlage haben wir verdient, heute war es nicht so. Man hat gesehen, dass nicht immer die bessere Mannschaft gewinnt. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat alles probiert”, resümierte Barisic.

Die schon zehnte Niederlage im 28. Saisonspiel setzte es trotzdem. Öfter hat Rapid zuletzt in der Saison 2012/13 (elfmal), die als Dritter beendet wurde, verloren. In den jüngsten beiden Saisonen gingen sieben (2014/15) sowie acht (2013/14) Spiele verloren, jeweils gab es Platz zwei.

>> Lesen Sie hier den vollständigen Spielbericht.

(APA)

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