Rang zwei in der Bundesliga: Erleichterung bei Rapid Wien

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Erleichterung beim SK Rapid Wien nach der Fixierung des zweiten Tabellenplatzes.
Erleichterung beim SK Rapid Wien nach der Fixierung des zweiten Tabellenplatzes. - © sport-pictures.org/Thomas Haumer
Große Erleichterung verspürt Vize-Meister Rapid Wien nach der Fixierung des zweiten Platzes in der Fußball-Bundesliga.

Coach Zoran Barisic zeigte sich nach dem Schlusspfiff gegen den SC Wiener Neustadt am Sonntag erleichtert. “Dieser zweite Platz ist sehr wichtig. Niemand hat ihn uns zugetraut, aber es war imponierend, wie sich die Mannschaft entwickelt hat”, erklärte der Wiener.

Durchwachsene Saison von Rapid Wien

Seine Truppe ist bereits seit zehn Runden ungeschlagen. Zu Saisonbeginn hatten sich die Rapidler – auch bedingt durch die Abgänge einiger Stammspieler – noch weit weniger stabil präsentiert. “Wir sind schlecht gestartet, mussten eine neue Mannschaft aufbauen und sind dann auch noch in der Europa League gegen Helsinki ausgeschieden. Es sind viele Dinge passiert, die nicht positiv waren”, erinnerte Barisic.

Spätestens im Frühjahr aber entwickelte Rapid jene Konstanz, durch die man Platz zwei letztlich relativ ungefährdet erreichte. Nur ein kleiner Wermutstropfen blieb nach dem letzten Saison-Heimspiel: “Wir wollten uns mit einem Sieg von unseren Fans verabschieden. Leider haben wir zu viele Chancen ausgelassen”, sagte Barisic.

Der Torschütze vom Dienst, Philipp Schobesberger, erwischte diesmal nicht seinen besten Tag und ging erstmals seit acht Pflichtspielen leer aus. Dem Ende der Erfolgsserie des Oberösterreichers konnte Barisic auch Positives abgewinnen. “Jetzt wird er nicht mehr ständig darauf angesprochen und der Druck ist weg.”

Hofmann vergab Elfmeter

Selbst ohne Schobesbergers Goalgetter-Qualitäten wäre ein Rapid-Sieg möglich gewesen – allerdings knallte Steffen Hofmann einen Elfmeter an die Latten-Unterkante. “Das war in diesem Spiel entscheidend”, gab sich der Kapitän selbstkritisch.

Doch auch bei Hofmann überwog die Zufriedenheit über Platz zwei und die Vorfreude auf die bevorstehende Champions-League-Qualifikation. “Wir haben das Potenzial, auch große Gegner zu ärgern oder zu besiegen, aber natürlich ist es ein steiniger Weg”, sagte der Deutsche und gab das Erreichen der Europa-League-Gruppenphase als “Minimalziel” aus.

(APA/Red)

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