Polizist bei Krampusumzug in NÖ ums Leben gekommen: Prozess beginnt

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Bei einem Krampusumzug in NÖ ist es zu einem tödlichen Unfall gekommen.
Bei einem Krampusumzug in NÖ ist es zu einem tödlichen Unfall gekommen. - © LPD NÖ
Bei einem Krampusumzug im November 2014 ist in Niederösterreich ein Polizist schwer verletzt worden und starb dreieinhalb Monate später an diesen Verletzungen. Der Fahrer des Unfallfahrzeugs muss sich ab Donnerstag wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen vor Gericht verantworten.

Mit reflektierender Kleidung – Einsatzuniform, gelbe Polizeiwarnweste und weißer Tellerkappe – ausgerüstet, hatte der Beamte (50) am 29. November wegen eines Krampusumzugs den Verkehr auf der Enzersdorfer Straße in Fischamend geregelt, als es am frühen Abend zu dem Unfall kam.

Polizist von Pkw erfasst

Ein Autofahrer aus dem Bezirk Wien-Umgebung, der in Fahrtrichtung Pressburger Straße unterwegs war, erfasste den Polizisten mit der Front seines Wagens. Der Uniformierte wurde – vor den Augen der Teilnehmer und Zuschauer – auf die Motorhaube und gegen die Windschutzscheibe geschleudert und prallte noch gegen ein Verkehrszeichen, ehe er mit schweren Kopf- und inneren Verletzungen auf dem Asphalt liegen blieb, denen er im März erlag.

Die Einzelrichterverhandlung gegen den 31-Jährigen findet am Landesgericht Korneuburg statt. Der Strafrahmen beträgt bis drei Jahre.(APA)

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