Polizei in Niederösterreich stellt große Menge Anabolika sicher

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Das alles wurde in dem Auto gefunden.
Das alles wurde in dem Auto gefunden. - © LPD NÖ
Auf der Außenringautobahn (A21) im Bezirk Mödling wurden in einem Auto rund 8.000 Tabletten und etwa 200 Ampullen gefunden.

Die Polizei hat eine große Menge Anabolika im Auto eines 35-Jährigen auf der Wiener Außenringautobahn (A21) im Bezirk Mödling sichergestellt. Der Lenker hatte im Pkw rund 8.000 Tabletten und etwa 200 Ampullen transportiert, berichtete die Landespolizeidirektion am Donnerstag. Der Slowake werde der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt wegen eines Verstoßes gegen das Anti-Doping-Gesetz angezeigt.

Der Fahrer hatte den Wagen mit slowakischem Kennzeichen auf dem Pannenstreifen der A21 Richtung Linz bei Perchtoldsdorf abgestellt, nachdem ihm der Sprit ausgegangen war. Ein Traffic Manager der Asfinag meldete den Vorfall am Dienstag kurz nach 2:30 Uhr bei der Autobahnpolizei. Der Slowake war zudem ohne Führerschein unterwegs. Weil er über Schmerzen in der Schulter klagte und einen verwirrten Eindruck machte, wurde er in das Landesklinikum Baden gefahren und dort ambulant behandelt.

Anabolika-Fund in NÖ: Lenker spricht von Eigenbedarf

Bei einer Durchsuchung des Autos fanden Ermittler des Landeskriminalamtes – Bereich Umweltkriminalität – im Kofferraum, auf der Rückbank und unter dem Fahrersitz illegale Medikamente und Substanzen zum Einnehmen sowie zum Spritzen. Dabei handelte es sich um Präparate, deren Wirkstoffe nach der Verbotsliste zum Anti-Doping-Bundesgesetz (ADBG) verboten sind. Laut Polizei kann von einer “sehr großen Überschreitung der Grenzmenge nach dem ADBG ausgegangen werden”.

Bei seiner Einvernahme gab der 35-Jährige an, dass alle Präparate für seinen Eigenbedarf bestimmt seien. Der Mann wird laut Polizeiangaben nach Paragraf 22a ADBG angezeigt.

(APA, Red.)

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