“Nimm deinen Hund mit zur Arbeit Tag”: So klappt es mit dem Büro-Hund

Mit dem Hund ins Büro zu kommen, kann den Arbeitsalltag bereichern
Mit dem Hund ins Büro zu kommen, kann den Arbeitsalltag bereichern - © Fressnapf
Am 24. Juni ist „Nimm deinen Hund mit zur Arbeit Tag“. Ob Hundebesitzer ihre Vierbeiner mit an den Arbeitsplatz bringen dürfen, hängt nicht nur vom Arbeitgeber, sondern auch von den Kollegen ab. Einiges spricht für einen Bürohund – er sorgt erwiesenermaßen für weniger Stress und mehr Produktivität.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Anwesenheit tierischer Kollegen die Arbeitsmoral und die Produktivität steigert sowie den Stresslevel deutlich senkt. „Für uns gehören Hunde zur Unternehmensphilosophie“, sagt Norbert Marschallinger, Geschäftsführer Fressnapf Österreich. Darum sind bei Fressnapf die tierischen Gefährten nicht nur am „Nimm deinen Hund mit zur Arbeit Tag“ dabei – an allen Arbeitstagen dürfen Mitarbeitende ihre Hunde ins Büro oder die Filialen mitbringen.

Diese Vorteile bringen Hunde im Büro

Was bei Fressnapf zum Alltag gehört, gilt bei anderen Unternehmen oftmals noch als Ausnahme oder besonderer Benefit. „Egal ob in der Zentrale oder in einer unserer Filialen, die Hunde wirken sich positiv auf das Arbeitsklima aus. Voraussetzung für ein friedliches Miteinander ist jedoch, dass sie unseren Hundeknigge erfüllen“, sagt Norbert Marschallinger, Geschäftsführer von Fressnapf Österreich.

Hundebesitzer stehen häufig vor der Frage, ob sie ihr Haustier mit zur Arbeit nehmen können und sollen. Der Hund profitiert grundsätzlich davon, wie Norbert Marschallinger, erklärt: „Hunde sind von Natur aus Rudeltiere und suchen deshalb den Kontakt zum Frauchen oder Herrchen.“ Für einen geordneten Büroalltag mit tierischer Verstärkung muss es Regeln geben, die vorrangig mit dem Chef und den Kollegen ausgearbeitet werden. Denn nur so kann es zu einer friedlichen Zusammenarbeit kommen. Der „Nimm deinen Hund mit zur Arbeit Tag“ ist eine gute Gelegenheit, den Vierbeiner bei den Kollegen vorzustellen.

Studien beweisen: Hunde machen Büro aktiver

Der Mensch profitiert von diesem neuen Arbeitsverhältnis genauso: Die Mittagspause wird gerne genutzt, um mit dem Hund Gassi zu gehen und anstelle der Zigarettenpause gibt es auch mal eine Spielpause. Statt den ganzen Tag am Schreibtisch zu sitzen oder nur ein paar Schritte zum Kopierer zu gehen, muss man aufstehen sich bewegen und wird bei den Mittagsrunden eventuell auch von Kollegen begleitet. Die positive Wirkung von Hunden am Arbeitsplatz wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Studien untersucht und erwiesen.

Wunderhormon Oxytocin wirkt Stress entgegen

Oxytocin hat viele Namen: Vertrauenshormon oder Kuschelhormon. Es beeinflusst die Bindung sowie das Vertrauen und wirkt zusätzlich ausgleichend bei Stress. In der Mensch-Hund Interaktion senkt sich auch die Herzfrequenz bei Menschen, wenn sie mit dem Hund interagieren. Neben einer Studie der Virginia Commonwealth University vom März 2012 bestätigen auch japanische Wissenschaftler rund um Miho Nagasawa im März 2015, dass alleine der Blickkontakt zwischen Mensch und Hund ausreicht, um die Produktion des Kuschelhormons zu fördern.

“Nimm deinen Hund mit zur Arbeit Tag”: Hund im Büro testen

Der „Nimm deinen Hund mit zur Arbeit Tag“ ist eine tolle Initiative, um den Büroalltag aufzulockern und seinen besten Freund vorzustellen. Damit sich das Tier im Büro wohlfühlt und alles harmonisch abläuft, sollte der Besitzer vor dem ersten Besuch das Gespräch mit den Kollegen, zum Thema Hund, suchen. Wenn ein Hund in eine ungewohnte Umgebung kommt, sind das zunächst viele neue, aufregende Eindrücke. Unbekannte Gesichter, die den Hund streicheln wollen, sind oft Stressauslöser für das Tier.

Tipps für den ersten gemeinsamen Bürotag

Als Besitzer ist man in der Verantwortung, klare Regeln im Umgang mit dem Hund vorzugeben: Nicht streicheln, ohne vorher den Besitzer um sein „Okay“ zu bitten. Und die Kollegen sollten sich dem Hund nicht nähern, wenn Herrchen oder Frauchen gerade nicht am Platz ist. So wird der Hund nicht gleich am ersten Tag überfordert. Ebenfalls hilfreich ist es, einen Polster und ein getragenes T-Shirt von zu Hause mitzunehmen, damit der Hund vertraute Gerüche um sich hat. Wollen mehrere Hunde an diesem Tag ins Büro, ist es ratsam, dass sich die Hunde bei gemeinsamen Gassirunden beschnuppern können, man muss sich schließlich auch riechen können. Auch das Unternehmen ist gefordert, an diesem Tag Toleranz zu zeigen und sich auf eine neue Situation einzulassen. Damit steht einem gemeinsamen Büroalltag nichts mehr im Wege.

>>Urlaub mit dem Hund: Tipps für eine stressfreie Reise mit Vierbeiner

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