Neugeborenes auf Flughafen-Toilette abgelegt: Antrag auf U-Haft für Mutter

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Nach dem Vorfall am Wiener Flughafen wurde ein Antrag auf Untersuchungshaft gestellt
Nach dem Vorfall am Wiener Flughafen wurde ein Antrag auf Untersuchungshaft gestellt - © APA (Sujet)
Nach dem Vorfall in der Donnerstagnacht am Flughafen Wien-Schwechat, bei dem eine 27-Jährige ihr Neugeborenes auf einer Toilette in der Transitzone legte und dieses wenig später verstarb, wurde nun von der Staatsanwaltschaft U-Haft beantragt.

Die 27 Jahre alte Frau wurde vorläufig in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert, so Raimund Schwaigerlehner von der Landespolizeidirektion NÖ.  Das der 27-Jährigen angelastete Delikt (Paragraf 79 StGB) sieht Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren vor.

Neugeborenes auf Flughafen-WC gelegt: U-Haft-Antrag für Mutter

Die Einvernahme der Frau sei durchgeführt worden, teilte Schwaigerlehner mit. Weder die Staatsanwaltschaft noch die Polizei kommentierten die Befragung. Die Nigerianerin war aus Weißrussland gekommen und wollte nach Washington weiterfliegen. Sie hatte das Neugeborene in einer Toilette im Transitbereich in einem Mistkübel abgelegt. Dort wurde das Baby von Mitarbeitern des Reinigungsdienstes entdeckt. Es wurde in das Wiener SMZ Ost – Donauspital eingeliefert, wo es starb.

(APA/Red.)

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