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Nationalbibliothek hat neue Sammlung zu Wien vor 1938 angeschafft

"Einzigartig" sei die Sammlung, die nun von der Nationalbibliothek angeschafft wurde.
"Einzigartig" sei die Sammlung, die nun von der Nationalbibliothek angeschafft wurde. ©APA
Eine Sammlung von Dokumenten und Autografen berühmter Wiener Persönlichkeiten aus Wien der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat die Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB) nun in den USA angekauft. Es handle sich dabei um eine "einzigartige" Sammlung "von unschätzbarem Wert", heißt es.

Bei dem Ankauf handelt es sich um das Archiv des 1922 geborenen Biologen Emile Zuckerkandl, Enkel der bekannten Journalistin Berta Zuckerkandl (1864-1945). Es sei “von unschätzbarem Wert als Verfolgung und Exil überdauerndes Zeugnis jener vernichteten einzigartigen Kultur im Wien bis 1938”, zitiert die Tageszeitung “Der Standard” am Dienstag ÖNB-Generaldirektorin Johanna Rachinger.

 Nach Sichtung der “einzigartigen Sammlung” (Bernhard Fetz, Leiter des ÖNB-Literaturarchivs), die u.a. Korrespondenz von Berta Zuckerkandl mit Egon Schiele, Otto Wagner, Koloman Moser, Josef Hoffmann, Walter Gropius, Max Reinhardt und Berta von Suttner enthält, sei ein Kaufpreis von 92.500 Euro vereinbart worden, berichtet die Zeitung. “Gut zwei Drittel der Summe” sei von der Gesellschaft der Freunde der ÖNB aufgebracht worden. (APA)

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