Nächster Rückschlag für Rapid Wien: Saison-Aus für Dibon nach Hüft-OP

Rapid Wien-Verteidiger Christopher Dibon fällt nach einer Hüft-OP aus.
Rapid Wien-Verteidiger Christopher Dibon fällt nach einer Hüft-OP aus. - © APA (Sujet)
Rapid Wien muss nach den Negativerlebnissen der vergangenen Tage einen weiteren schweren Rückschlag verdauen. Nach einer Hüftoperation wird Innenverteidiger Christopher Dibon vermutlich bis Saisonende ausfallen, gab der Fußballclub am Dienstag bekannt.

Dibon hatte sich Anfang Juli in einem Testspiel eine Knieverletzung zugezogen. Bei Nachuntersuchungen stellte sich eine starke Funktionsbeeinträchtigung (Impingement) der linken Hüfte heraus. Um eine weitere Schädigung des Hüftgelenkes und etwaige Nachverletzungen zu vermeiden, sei eine Operation laut Clubangaben unumgänglich gewesen.

Rapid Wien-Verteidiger Christopher Dibon fällt nach Hüftoperation aus

Den Eingriff bei Spezialist Markus Reichkendler in Schwaz in Tirol hat Dibon bereits hinter sich gebracht. Der 26-Jährige soll in den nächsten Tagen nach Wien zurückkehren und dort umgehend mit der Rehabilitation beginnen. Laut Rapid-Angaben dürfte er in dieser Saison aber nicht mehr zur Verfügung stehen.

Dibon hat bisher 128 Pflichtspiele für Rapid absolviert, darunter 39 in der vergangenen Saison. Der Niederösterreicher war 2013 vorerst leihweise von Red Bull Salzburg zu den Hütteldorfern gewechselt. 2014 wurde er vom Rekordmeister fest verpflichtet. Dibons Vertrag bei Rapid läuft bis 2020. In den ersten Ligaspielen der neuen Saison hatten jeweils Routinier Mario Sonnleitner und Zukunftshoffnung Maximilian Wöber die Innenverteidigung gebildet.

Rapid liegt nach vier Runden mit fünf Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Zuletzt hatten zwei Spielunterbrechungen wegen Störaktionen der Fans im Wiener Derby gegen die Austria (2:2) und im Gastspiel bei der Admira (1:3) für Aufsehen gesorgt. Dazu kam in der Südstadt eine Auseinandersetzung von Goran Djuricin mit Admira-Tormanntrainer Walter Franta, wegen der die Liga gegen den Rapid-Coach ermittelt.

>> Rapid muss wegen Derby-Vorfällen 30.000 Euro Strafe zahlen

(APA/Red)

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