Nach dem 318. Wiener Derby: Die Stimmen zum Spiel

Das Resümee zum Derby am Sonntag.
Das Resümee zum Derby am Sonntag. - © APA
Rapid fertigte die Wiener Austria beim Derby am Sonntag mit einem 4:1 ab. Lesen Sie hier die Meinungen und Reaktionen zum Spiel.

Die Veilchen hatten keine Chance: Rapid Wien hat Austria Wien im 318. Derby die erste Saison-Niederlage in der Fußball-Bundesliga zugefügt. Das 4:1 am Sonntag in der 3. Runde war saisonübergreifend der dritte Sieg in Folge für Grün-Weiß.

Die Reaktionen nach dem Derby

Thorsten Fink (Austria-Trainer): “Die Niederlage ist verdient. Rapid war die bessere Mannschaft. Sie waren vorne schärfer – schneller und gefährlicher. Ich denke, es war die falsche Entscheidung von mir, 4-4-2 zu spielen. Ich muss die Niederlage auf meine Kappe nehmen. Wir müssen jetzt erstmal damit leben. Wir haben jetzt eine Woche, wo wir etwas Zeit haben. Die Balance zwischen Europa League und Liga zu halten, ist sehr schwer.”

Mike Büskens (Rapid-Trainer): “Die Mannschaft hat heute ein hervorragendes Spiel abgeliefert. Wir haben sofort die Kontrolle übernommen, nicht zugelassen, dass die Austria das Spiel verlagert und tiefe Bälle auf ihre schnellen Stürmer spielt. Wir waren sehr konzentriert. Mit dem 1:1 kann ein Moment entstehen, wo das Spiel kippen kann, aber die Mannschaft hat eine hervorragende Reaktion gezeigt und das Spiel auf sehr gute Weise zu Ende gespielt. Fakt ist, dass wir in den richtigen Momenten da waren.”

Rapid-Spieler Traustason verletzt

Zum verletzten Arnor Traustason: “Bei Arnor müssen wir abwarten. Erst sah es nicht so gut aus, jetzt ist es der abgeschwächte Modus. Das 1:0 hat er überragend gemacht.”

Traustason (Rapid-Torschütze): “Es war ein guter Sieg. Es ist mir schwergefallen, auf der Bank zu sitzen und zuzusehen. Ich habe einen Schlag auf das Knie bekommen. Wir werden es morgen untersuchen lassen, ich denke aber, es ist nichts Gravierendes.”

Richard Windbichler (Austria-Verteidiger): “Eine Stunde lang war es eine ausgeglichene Partie. Die Konsequenz in beiden Strafräumen hat entschieden. Da war Rapid entschlossener. Die vier Gegentore soll man nicht überbewerten. Wir wollten unbedingt den Ausgleich, die daraus entstehenden Konter hat der Gegner ausgenutzt.”

>> Zum kompletten Spielbericht.

(APA)

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