Mordalarm in Innsbruck: Mutmaßlicher Täter wurde in Wien festgenommen

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Mordalarm in Innsbruck: Mutmaßlicher Täter wurde in Wien festgenommen
In Innsbruck ist am Sonntagabend Mordalarm ausgelöst worden. Im Stadtteil Reichenau wurde die Leiche einer 30-Jährigen in deren Schlafzimmer aufgefunden. Wenige Stunden später kam es bereits zu einer Festnahme in Wien.

Der tatverdächtige Ehemann der Toten wurde nach Angaben des Landeskriminalamtes am Montag in den frühen Morgenstunden in Wien festgenommen.

Mordalarm in Innsbruck

Nach Angaben der Tiroler Polizei hatte der 49-jährige Tatverdächtige am Sonntagabend telefonisch einem Bekannten mitgeteilt, dass er seiner Frau in deren gemeinsamen Wohnung in der Andechsstraße in Innsbruck “etwas angetan'” habe. Der Bekannte verständigte daraufhin die Polizei, die um 21:45 Uhr in der Wohnung eintraf. Die Polizei ließ schließlich von der Berufsfeuerwehr die Wohnungstüre öffnen und fand die im Schlafzimmer die Leiche der Wohnungsinhaberin, die dort gemeinsam mit ihrem Ehemann und den beiden Kindern gelebt hatte.

Frau wurde erdrosselt

Die Tat dürfte vermutlich bereits am Freitag passiert sein. Das Paar hatte seine beiden Buben im Alter von fünf und sieben Jahren zu Bekannten gebracht, weil es Freunde in Wien besuchen wollte. Nach der Tötung brach der Ehemann offenbar alleine nach Wien auf. Dort wurde er von Beamten der LPD Wien und der WEGA festgenommen.
Der Mann gab in einer ersten Befragung in der Bundeshauptstadt an, seine Frau in Innsbruck getötet zu haben. Das Motiv war vorerst unklar. Es gebe keine Hinweise auf Familienstreitigkeiten, der 49-Jährige ist nicht vorbestraft, teilte der Leiter des Landeskriminalamtes, Walter Pupp, der APA mit. Er ist österreichischer Staatsangehöriger afghanischer Herkunft. Das Opfer ist afghanische Staatsangehörige.

Festnahme in Wien – Obduktion der Frau folgt

Die Festnahme erfolgte nach einer Festnahmeanordnung der Justizbehörden in Innsbruck. Die Familie wohnt seit 2013 an der Adresse des Tatortes. Der Verdächtige soll in den nächsten Tagen nach Innsbruck überstellt und dann einvernommen werden. Für den Montag war die Obduktion der Leiche geplant.

(apa/red)

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