Minions – Trailer und Kritik zum Film

Minions – Trailer und Kritik zum Film
Sie haben das Zeug zum berühmtesten Sidekick der Filmgeschichte: Die Minions, jene gelben, tollpatschigen und Tic-Tac-förmigen Wesen, die mit dem Animationshit “Ich – Einfach unverbesserlich” zu Stars wurden, haben nun ihren eigenen Film.

Uund etablieren sich mit dem Spin-off “Minions” zu echten Leinwandhelden. Ab Donnerstag im Kino.

Minions  – Die Geschichte

“Minions” schildert dabei die Genese der gelben Kerlchen, die aus dem Meer stammen. Vom Amöbenstatus an haben sie sich aus dem Wasser an Land hervorgearbeitet – und dabei stets ihrer Lieblingsbeschäftigung gefrönt: Sich einem möglichst mächtigen Bösewicht an den Hals zu werfen. Nomen est omen, bedeutet Minion im Englischen doch in etwa Lakai. Einzig “Bananaaaas”, also Südfrüchte, vermögen das Herz der Wesen ähnlich zum Hüpfen zu bringen.

Ansonsten ist die quirlige Truppe aber ziemlich autoritätshörig und war auch schon vor dem Superschurken Gru aus “Ich – Einfach unverbesserlich” stets auf der Suche nach einem Führer. Über die Jahrtausende hinweg haben sie sich T-Rex ebenso angedient wie Graf Dracula, den ägyptischen Pharaonen oder Napoleon – und allesamt ruiniert. Denn neben ihrem Führerkult sind die schadenfreudigen Opportunisten vor allem eines: tollpatschig.

So sucht die Truppe irgendwann in der Arktis Schutz vor den Unbilden der Welt und baut ihre eigene kleine Gesellschaft auf. Da ein echter Lakai jedoch unglücklich ist, wenn er keinen Herrn hat, werden die mobilen Tic-Tacs nach einigen Jahrhunderten depressiv. Aber bei den Minions ist Kevin keine Diagnose, sondern einer der smarteren unter den gelben Kerlchen. Und so zieht Kevin mit dem Gitarristen Stuart und dem kleinen Bob (niemand anders meldet sich freiwillig) auf die Mission, einen neuen Boss finden.

Minions – Die Kritik

Auf der großen Schurkenmesse in Orlando/Florida schaffen sie es tatsächlich, die fiese Scarlet Overkill, ihres Zeichens die erste Superschurkin, von sich einzunehmen und als Diener bei ihr anzufangen. Dafür müssen sie allerdings in London die Krone von Queen Elizabeth II. stehlen – und bekommen Ärger mit der neuen Chefin, die ein etwas ungezügeltes Temperament hat, während sich die entthronte Elizabeth in einem Pub den Frust von der Seele säuft.

Mit “Minions” ist dem Animationsteam rund um Regisseur Pierre Coffin, der bereits für die beiden Vorgängerstreifen verantwortlich zeichnete, ein rasanter, höchst amüsanter und anarchischer Filmspaß gelungen. Das typische Minion-Esperanto versteht man als Zuschauer auch ohne Untertitel, die 3D-Animation reizt die noch gerade kindgerechte Action aus und überdies werden endlich die lange offenen Punkte wie die Herkunft der blauen Latzhosen der Minions geklärt.

Eine große Frage bleibt aber auch am Ende nach turbulenten 100 Minuten offen: Wie vermehren sich Minions? Während die blauen Brüder von der Schlumpffraktion ja zumindest mit Schlumpfine ein fortpflanzungsfähiges Weibchen zählen, sind die Minions eine reine Burschentruppe.

(APA)

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