Mikl-Leitner pocht auf Neustruktuierung im Asylwesen

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Mikl-Leitner äußerte sich über nötoge Änderungen im Asylwesen
Mikl-Leitner äußerte sich über nötoge Änderungen im Asylwesen - © APA
Das Asylwesen soll “einfacher, menschlicher und solidarischer” werden – diesen Wunsch äußerte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) am Mittwochabend. Sie pochte auf die von ihr Mitte Juli vorgeschlagene Neustrukturierung des Asylwesens.

Mikl-Leitner bezog sich auf die Auflösung der Erstaufnahmezentren Traiskirchen und Thalham und einen “Automatismus” zur Aufteilung von Antragstellen auf die Bundesländer. Die Forderung nach Änderungen im Asylwesen müsse “einfacher, menschlicher und solidarischer” werden, sagte sie am Mittwoch in der “ZiB 2”.

Mikl-Leitners Asyl-Pläne für September

Im September werde sie ein detailliertes Konzept vorlegen und mit den Landeshauptleuten besprechen, kündigte Mikl-Leitner an. Österreich habe ein “sehr gut funktionierendes Asylsystem, eines der besten in ganz Europa”, hielt sie der Kritik entgegen, dass die Quotenvereinbarung von den meisten Bundesländern nicht eingehalten werde.

Aber es gebe immer wieder Probleme mit der Versorgung in den Ländern – und die seien jetzt verschärft dadurch, dass die Zahl der Asylanträge gestiegen sei. Im Juni habe es 1.700 Anträge gegeben, im Juli 2.200.

(apa/red)

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