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"Marsch der Familie" als Gegenveranstaltung der Regenbogenparade

"Marsch der Familie" als Gegenveranstaltung der Regenbogenparade.
"Marsch der Familie" als Gegenveranstaltung der Regenbogenparade. ©APA
100 Personen versammelten sich zeitgleich zur Regenbogenparade am Albertinaplatz zum "Marsch der Familie".

Der ehemalige PEGIDA-Sprecher Georg Immanuel Nagel wollte die Demonstration im Gespräch mit Journalisten “nicht in erster Linie als Gegenveranstaltung” verstanden haben, räumte jedoch ein, dass es kein unabhängiger Anlass sei. Viele Leute fühlten sich gestört von “Gender-Wahn” und der “Zwangssexualisierung in Kindergarten und Schulen”.

“Marsch der Familie”: Gegen Homo-Ehe

Außerdem demonstrierten die Teilnehmer gegen die Öffnung der Ehe und des Adoptionsrechts für Homosexuelle, sowie gegen das Recht auf Abtreibung. Man müsse, so einer der Redner, die Institution der Familie “gegen die Angriffe eines abartigen Sexualhedonismus verteidigen” und sei “gegen die Benachteiligung der Familie durch Gleichstellung mit gleichgeschlechtlichen Partnerschaften”. Der Nationalratsabgeordnete Marcus Franz (parteilos) verortete in der Politik der Bundesregierung “ein gigantisches linksideologisches Projekt, die Familie zu zerstören”.

Sozialistische Linkspartei gegen Marsch der Familie

Hinter einer weiteren Absperrung demonstrierten etwa 50 Aktivisten der Sozialistischen Linkspartei (SLP) mit Sprechchören und Trommeln gegen den “Marsch der Familie”. Im Gespräch mit der APA erklärte Bundessprecherin Sonja Grusch, die SLP sei solidarisch mit der Vienna Pride. Der Grund für die eigene Veranstaltung sei, dass man eine Versammlung “gefährlicher Reaktionäre” nicht unkommentiert lassen wollte.

(APA/Red)

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