Kräuter-Kochbuch “Hexenwerk”: Rezension und Gewinnspiel

Von Jennifer Schindl
Akt.:
Ein Must-Have für Kräuterhexen, die gerne kochen.
Ein Must-Have für Kräuterhexen, die gerne kochen. - © Freya Verlag.
Das “Hexenwerk”, ein Wildkräuter-Sammelsurium von Ulla Janascheck und Elise Richer, versorgt Kräuterliebhaber mit nützlichen Infos, Rezept- und Bastelideen, liebevoll umrahmt von einem Tagebuch mit persönlichen Erfahrungen. VIENNA.at verlost drei Exemplare.

Der Name ist Programm: Das im Freya-Verlag neu erschienene “Hexenwerk” verbindet Rezeptideen für naturverbundene Hobbyköche mit Zusatzinformationen für mystisch-spirituell Engagiertere. So werden schon in der Einleitung die für alle Kräutersammler und -verwerter essentiellen Regeln im Umgang mit Wildkräutern erklärt. À la “Darfs ein bisserl mehr sein?”, finden sich zwei Seiten weiter aber auch Anweisungen für entschleunigende Auszeiten, in denen die Schwingungen von Pflanzen eingefangen werden sollen. Die Illustrationen wirken verbindend und machen das “Hexenwerk” zu einem farbenfrohen Gesamtwerk.

Kochbuch: Ein Wildkräuter-Sammelsurium

Im Hauptteil überwiegen dann bei weitem die bunt gemischten Rezepte. Von pikanten und süßen Speisen, über Schnäppse und wirkungsvolle Tees, bis hin zu Salben und Aufguss-Bädern ist alles dabei, was das für Kräuter schlagende Herz begehrt. Praktischerweise ist das Kochbuch im Stile eines ganzjährigen Tagebuchs aufgebaut und die Rezepte abhängig der Pflanzensaison dem passenden Monat zugeordnet. Jedes verwendete Kraut wird zu Beginn auf seine Wirksamkeit genau beschrieben, sodass das “Hexenwerken” den momentanten Bedürfnissen angepasst werden kann. Auch der Schwierigkeitsgrad und Menge der Kräuter können ganz nach Laune und Verfügbarkeit in der Rezepteauswahl berücksichtigt werden.

“Hexenwerk”-Rezeptbeispiel: Schwarzer-Rettich-Hustensirup-Konzentrat

›› 1 Schwarzer Rettich
›› einige Stücke brauner Kandiszucker

Freya Verlag Freya Verlag ©

1. Das löst hartnäckigen Husten: Schneide einen schmalen Deckel ab und höhle den schwarzen Rettich so weit aus, dass einige Stücke brauner Kandiszucker hineinpassen.
2. Setze den Deckel wieder auf den Rettich und hänge ihn mit der Spitze nach unten in ein kleines Glas.
3. Über Nacht wird der Sirup aus der Spitze austreten und ins Glas tropfen.
4. Der fertige Hustensirup schmeckt sehr gut und hilft!
5. Fülle dann noch einmal Kandisstücke in den Rettich und warte erneut, bis sich weiterer Sirup gebildet hat.
6. Das kannst du 2–3 Mal wiederholen.

Mystisch-spirituell aufgelockerte Kochanleitungen

Aufgelockert werden die Rezepte durch die Beschreibung von Bräuchen, Orten, an denen Kräuter gefunden werden können, Bastelanleitungen, Treffen mit “Kräuterhexen”, Auszeit-Tipps oder auch Gedichten. Wem das weniger zusagt, kann auch direkt aus den übersichtlich gelisteten Rezepten gezielt eine gewünschte Kochanleitung aussuchen.

Ein gelungenes Gesamtwerk also, das sowohl Kräuter-Noobies, als auch ausgewachsene Hexen glücklich machen kann.

Wir haben drei Exemplare des Wildkräuter-Kochbuchs verlost. Das Gewinnspiel wurde bereits beendet. Wir gratulieren den Gewinnern und wünschen viel Freude!

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen