Kräftiges Lebenszeichen: SKN St. Pölten besiegt Austria Wien

Die Wiener Austria verlor mit 0:1 gegen St. Pölten.
Die Wiener Austria verlor mit 0:1 gegen St. Pölten. - © APA
Der SKN St. Pölten hat das Siegen doch nicht verlernt, gewinnt am 17. Spieltag – also knapp vor der Saisonhalbzeit – das erste Meisterschaftsspiel dieser Saison. Die Niederösterreicher bezwingen eine harmlose Austria Wien verdient mit 1:0.

Schon in der ersten Hälfte präsentierte sich Schlusslicht SKN St. Pölten überraschend tonangebend, hatte mehr vom Spiel, während sich die Austria weitgehend auf Konter verlegte. Zählbares – also Tore – brachten beide nicht zustande. Bei den Wienern gab’s zumindest einmal Toralarm, als Sturmspitze Kevin Friesenbichler eine Freistoßflanke von Ismael Tajouri ins Gehäuse verlängert – allerdings aus dem Abseits. Die beste Einschussmöglichkeit in den ersten 45 Minuten hatte St. Pöltens Daniel Schütz, der den Ball von Austria-Innenverteidiger Marco Stark quasi am Silbertablett serviert bekam, aber Keeper Osman Hadzikic aus kurzer Distanz mehr oder weniger anschoss (33.). Knapp vor der Pause versuchte es SKN-Kapitän Dominik Hofbauer aus gut 20 Metern mit einem Flachschuss. Der fiel allerdings zu schwach aus und stellte Hadzikic noch weniger vor Probleme.

Nach der Pause bot sich den etwas mehr als 2.200 Zuschauern in der bitterkalten NV Arena ein wenig verändertes Bild: Der Tabellenletzte hatte Österreichs Europacup-Vertreter weiterhin im Griff. Die Austria hatte zwar zunächst eine Halb-Chance durch Tajouri, der aber wenig inspiriert verzog (50.), ehe St. Pöltens Eldis Bajrami unbedrängt einen Ball über das Gehäuse von Hadzikic drehte (58.). Eine Minute danach holte Austrias Keeper  etwas außerhalb des Fünferecks Schütz unnötig von den Beinen und der SKN bekam einen Foulelfmeter, den Hofbauer ins rechte Eck verwandelte (60.).  Es war der erste verwandelte Elfer der St. Pöltner in dieser Saison, bei drei Versuchen. Austria-Trainer Thorsten Fink reagierte mit einem Doppeltausch und brachte Manprit Sarkaria und Stürmer Christoph Monschein für Tajouri und den wenig auffälligen Dominik Prokop. Frischer Schwung kam aber nicht ins Spiel der Violetten. Sie schafften es auch in der Schlussphase nicht, eine klare Torchance herauszuspielen, oder wenigsten zu erarbeiten. Zwei Minuten vor dem Ende hatte St. Pöltens aufgerückter Abwehrchef Michael Huber sogar noch die Chance auf das 2:0, jagte den Ball aber nach einem Corner aus kurzer Distanz über das Tor.

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