Kinder über Gleise gelotst: FPÖ äußert sich gegen Entlassung der Lehrerinnen

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Der Bahnübergang im Bahnhof Leobendorf, wo es geschah
Der Bahnübergang im Bahnhof Leobendorf, wo es geschah - © APA/HERBERT-PFARRHOFER
Gegen die angekündigten Entlassung jener Volksschullehrerinnen , die bei einem Ausflug Kinder über einen geschlossenen Bahnübergang in Leobendorf gelotst hattenhat sich am Dienstag die Wiener FPÖ ausgesprochen.

Der blaue Stadtschulratsvizepräsident Bernd Saurer appellierte per Aussendung an den Stadtschulrat, “die Entscheidung nochmals zu überdenken”.

“Es war einfach saublöd und damit Schluss”

“Ich möchte den Vorfall nicht auswalzen. Es war einfach saublöd und damit Schluss. Die Reaktion des Stadtschulrates ist mir allerdings fremd”, stellte Saurer fest. Denn neben der rechtlichen Komponente sei auch die menschliche miteinzubeziehen. Und es liege kein Vorsatz- oder Schädigungsdelikt vor. Niemand habe die Schülerinnen und Schüler einer aktuellen Gefahr aussetzen wollen. “Ich bleibe dabei, es war saublöd, aber andere disziplinäre Maßnahmen ohne Jobverlust würden ausreichen”, zeigte sich Saurer überzeugt.

Lehrerinnen lotsten Kinder über Gleise: Entlassung

Der Wiener Stadtschulrat hatte am gestrigen Montag angekündigt, drei Pädagoginnen nach dem Bekanntwerden des Vorfalls aufgrund “schwerwiegender Dienstpflichtverletzungen” zu entlassen. Gegen die vierte Lehrerin wird ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Den erwachsenen schulexternen Begleitpersonen drohen Anzeigen.

>>Volksschüler über Gleise gelotst: Lehrerinnen werden entlassen

(apa/red)

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