Kalter Winter: Mehrkosten beim Heizen von bis zu 200 Euro

Das kalte Winter und teureres Heizöl bringen erhebliche Mehrkosten.
Das kalte Winter und teureres Heizöl bringen erhebliche Mehrkosten. - © pixabay.com
Die österreichische Energieagentur rechnet für die österreichischen Haushalte mit Mehrkosten von bis zu 800 Mio. Euro. Pro Haushalt bedeutet das im Schnitt bis zu 200 Euro pro Jahr, so die Energieagentur. Auch Preissteigerungen bei Heizöl und Treibstoffen fielen ins Gewicht.

Gehe man davon aus, dass sich der sehr kalte Winter über die gesamte Heizperiode (bis Ende März/April) fortsetze, könne – gegenüber der vorigen Heizperiode – mit einem Plus an Heizgradtagen von etwa 20 Prozent gerechnet werden. Die Heizgradtage sind ein Indikator für den Heizbedarf, der auf Basis einer Tagesmitteltemperatur von kleiner/gleich 12 Grad Celsius ermittelt wird. Dahinter steckt die Annahme, dass man in einem durchschnittlichen Haus bei einer Außentemperatur von weniger als 12 Grad heizen muss.

Kalter Winter und teureres Heizöl

Im heurigen Winter seien die Haushalte in doppelter Hinsicht mit kostensteigernden Faktoren konfrontiert: Einerseits sei durch den Kälteeinbruch der Verbrauch erheblich, andererseits fielen bei Treibstoffen und Heizöl Preissteigerungen ins Gewicht.

Um langfristig Kosten zu sparen, raten die Experten den heimischen Haushalten, über effizienzsteigernde Maßnahmen wie Sanierungen oder die Anschaffung von effizienteren Geräten nachzudenken. Denn gerade bei steigenden Energiepreisen kommt es insbesondere bei Sanierungen zu deutlich kürzeren Amortisationszeiten.

“Der heurige Winter hat uns gezeigt: Wir können nicht davon ausgehen, dass Kältewellen der Vergangenheit angehören und fossile Energieträger in Zukunft so billig bleiben. Daher ist es sinnvoll, sich zeitig im Frühjahr über Sanierungs- und Effizienzmaßnahmen zu informieren, um für die nächste Heizsaison gerüstet zu sein”, so Energieagentur-Geschäftsführer Peter Traupmann laut Pressemitteilung. “Einfache Sanierungsmaßnahmen, wie die Dämmung der obersten Geschoßdecke, können günstig und oft auch eigenständig durchgeführt werden. Besonders hier ergibt sich bei überschaubarem Aufwand ein merklicher Effekt.”

(APA/Red)

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