Junge Wirtschaft Wien protestiert gegen “überholte” Schanigarten-Regelung

Die Junge Wirtschaft Wien will eine Adaptierung der Schanigarten-Regelung.
Die Junge Wirtschaft Wien will eine Adaptierung der Schanigarten-Regelung. - © JWW
Mit ihrem “Pop-Up-Schanigarten” am Helmut-Zilk-Platz in der City hat die Junge Wirtschaft Wien gegen die “längst veraltete” Schanigarten-Regelung mobil gemacht.

“Auch wenn es im Februar in Wien milde 20 Grad hat, dürfen Wirte ihre Schanigärten nicht aufsperren. Sie müssen auf wichtige Gäste verzichten, weil eine Regelung besagt, dass die Gastgärten nur vom ersten März bis November geöffnet werden dürfen. Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß”, ärgert sich Jürgen Tarbauer, Vorsitzender der Jungen Wirtschaft Wien, über die derzeit gültige Schanigarten-Regelung der Stadt.

“Deswegen wollen wir die Gastronomen unserer Stadt unterstützen und mit unserem ‘wilden’ Schanigarten ein plakatives Zeichen setzen.” Sogar eine Tour mit dem “Pop-Up-Schanigarten” ist bereits geplant.

Die “Schanigarten Pop-Up-Tour”

Auch die Sarte Tourismus- und Freizeitwirtschaft sowie die Fachgruppe Gastronomie der Wirtschaftskammer Wien unterstützen den Protest. “Wir pochen schon lange auf einen flexibleren Umgang beim Thema Schanigarten. Gäste haben kein Verständnis dafür, dass man in einer Weltstadt wie Wien den Kaffee nicht im Freien genießen kann, wenn das Wetter entsprechend schön ist”, so Obmann Markus Grießler.

Die geplante “Schanigarten Pop-Up-Tour” der Jungen Wirtschaft Wien wird laut Aussendung auf mehreren Plätzen in ganz Wien Station machen – unter anderem am Judenplatz, Columbusplatz oder am Piaristenplatz.

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