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ImPulsTanz in Wien: Vielfältiges Programm für "alle Körper"

ImPulsTanz-Leiter Karl Regensburger hat das Programm für das Festival vorgestellt.
ImPulsTanz-Leiter Karl Regensburger hat das Programm für das Festival vorgestellt. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Mit 50 Produktionen, 15 Uraufführungen, 35 Erstaufführungen, 235 Workshops von 150 Dozenten platzt der ImPulsTanz in Wien heuer aus allen Nähten. Bei der Pressekonferenz am Dienstag wurde das grobe Programm bekannt gegeben, gestartet wird dann am 12. Juni.

Dann wird Dave St. Pierre mit “Neant” im Odeon den vierwöchigen Reigen eröffnen – und gleich in den ersten Tagen geht es Schlag auf Schlag: Anne Teresa de Keersmaekers “Rosas” gastieren mit ihren Bach-Cellosuiten im Burgtheater, Marie Chouinard blickt auf ihre 40-jährige Laufbahn mit einer aus Solos und Duetten früherer Werke zusammengestellten “Kurve durch mein Universum” im Volkstheater zurück, wie sie heute summierte, Meg Stuart zeigt unter dem selben Titel (“Solos & Duets”) eine Uraufführung und bringt als “Classic” ihre frühere Kreation “Blessed” nach Wien zurück.

Ebenfalls mit mehreren Arbeiten ist Choy Ka Fai aus Singapur zu Gast: Während er sich in “UnBearable Darkness” via Schamane mit dem Urheber des Butoh, Tatsumi Hijikata, zwecks Kooperation verbinden lässt, behandelt er in seiner “Dance Clinic” Choreografen, die unter Schaffensblockaden leiden. Florentina Holzinger beispielsweise, eine seiner Patientinnen, sei “konzeptionell beschädigt”, attestierte er heute. Holzinger selbst, die ihr gefeiertes Stück “Apollon” diesmal auf die große Bühne des Volkstheaters bringt, hat freilich andere Probleme. “Will ich wirklich, dass die Leute da mit dem Operngucker sitzen?”

Kooperation mit dem Wiener mumok

Bei der weitergeführten Kooperation mit dem mumok hat man sich heuer das “Doppelleben” von Bildenden Künstlern, die Musik machen, zum Motto gewählt. Parallel zur Themenausstellung sind Performances etwa von dem soeben mit dem Mühlheimer Dramatikerpreis ausgezeichneten Thomas Köck, der gemeinsam mit Andreas Spechtl einen “ghostdance”-Parcours einrichtet oder von Eszter Salamon, die in ihrer Hommage an Valeska Gert ein “Museum aus fiktionalen Archiven” entstehen lassen will. “Auch unsere Beziehung zur Geschichte hat eine Geschichte”, so die Choreografin heute.

Young Choreographers’ Awardbeim ImPulsTanz

In der Nachwuchs-Schiene 8:tension ist laut Kuratorin Christine Standfest heuer eine “politische Unruhe, eine Wut, eine Verstörung” spürbar, unter den acht internationalen Stücken wird schließlich der ImPulsTanz – Young Choreographers’ Award vergeben. Die Unruhe können sich aber auch alle anderem vom Leibe tanzen: Denn ImPulsTanz, vor 35 Jahren als Workshop-Reihe “mit fünf Dozenten und fünfzehn Workshops” gegründet, wie Ko-Intendant Rio Rutzinger zurückblickte, hat sich gerade auch in diesem Bereich vervielfacht. 40 der heuer 150 Dozenten sind heuer das erste Mal dabei, Kurse gibt es für alle Altersgruppen und “für alle Körper”.

Kinder sind nicht zuletzt in der mit dem Dschungel Wien gemeinsam ausgetragenen “Shake The Break-Reihe” willkommen, wo etwa Grischka Voss dazu einlädt, “inmitten eines Labyrinths von Bildern, in dem Kinder heute leben, wieder die Vorstellungskraft zu lernen”, erzählte sie. Eltern sind dabei nicht erwünscht. Allerdings wird die Kinderbetreuung für erwachsene Workshop-Besucher im Arsenal heuer gratis angeboten.

Verkauf der Festivaltickets gestartet

Zu bezahlen sind die Festivaltickets, die man seit kurzem bereits erwerben kann: Über den Verkauf will man sich etwa 1,3 der in Summe etwas mehr als fünf Millionen Euro Budget erwirtschaften, wie Festivalgründer und Intendant Karl Regensburger offenlegte. 2,3 Millionen kommen von der Stadt Wien, 550.000 Euro sind vom Bundeskanzleramt (noch nicht) zugesagt, über 250.000 EU-Förderung wird erst Ende Juni entschieden. Der Rest wird über Sponsoren und Kooperationen lukriert.

(APA/Red)

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